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Tschernobyl Tour: Erfahrungen, Kosten & Sicherheit

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Thomas Mooslechner , aktualisiert am 13. März 2024

Tschernobyl Tour: Erfahrungen, Kosten & Sicherheit

Tschernobyl darfst du nur mit geführten Touren besuchen.

Die Touren fangen in der 100 km vom Eingang der Sperrzone entfernten ukrainischen Hauptstadt Kiew an.

Ich habe die am besten bewertete Führung gebucht und teile hier meine Erfahrungen mit ihr.

Dazu kommen Antworten zu den häufigsten Fragen zum Besuch in der Sperrzone. 

Ich fange mit den Fragen an und beschreibe danach die "Ab Kiew: Tagesausflug zur Tschernobyl Sperrzone mit Prypjat" Tour genau. 

Sarkophag von Reaktor 4 in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Du kommst bis an wenigen Hundert Meter an den Reaktor heran.

5 Fragen vor dem Besuch in Tschernobyl

Der Besuch von Tschernobyl ist momentan nicht möglich, weil der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine noch immer anhält.

Hier beschreibe ich die alten Regeln für den Besuch in der Sperrzone. Sobald sich etwas daran ändert, aktualisiere ich meinen Beitrag.

1. Welche Regeln gelten für einen Besuch in der Tschernobyl Sperrzone?

Der Eintritt in die Sperrzone ist ab 18 Jahren mit einer geführten Tour und einer vorab beantragten Genehmigung möglich.

Der Antrag für die Genehmigung muss einige Tage vor dem geplanten Reisetermin eingebracht werden. Reserviere eine Führung deswegen unbedingt vorab. Das vermeidet eine Enttäuschung in Kiew.

Die Buchung funktioniert zusammen mit dem Antrag für die Genehmigung mit GetYourGuide.de. Sie haben ein Formular, das zusammen mit der Buchung alle wichtigen Angaben an den Veranstalter in der Ukraine übermittelt. 

Für die Besuchserlaubnis in der Sperrzone ist deine Passnummer, der volle Name, das Geburtsdatum und die Nationalität von allen Reiseteilnehmer notwendig. Die Reiseleiter in der Ukraine beantragen damit deine Besuchsberechtigung in der Sperrzone.

Die Genehmigung prüfen Polizisten vor dem Tschernobyl Kontrollpunkt zusammen mit dem Reisepass genau. Fülle deswegen alle Angaben richtig aus und denke an deinen Ausweis!

Eine ähnliche Funktion für den Antrag hat auch Viator . 

Ich buche Touren lieber mit GetYourGuide , weil sie deutlich bessere Bewertungen haben. 

Strahlung vor dem Roten Wald in Tschernobyl in der Ukraine

Es gibt gefährliche Orte. Die Reiseführer bringen dich nur zu den sicheren Punkten in der Sperrzone.

2. Ist die Strahlung in Tschernobyl gefährlich?

Das kommt darauf an, welchen Teil der Sperrzone du besuchst. Es gibt nach wie vor sehr gefährliche Orte mit einer Strahlung von 600 bis 800 Mikrosievert pro Stunde, zum Beispiel im Roten Wald. Zum Vergleich fängt eine Strahlenvergiftung ab 1.000 Mikrosievert an.

Die Führungen bringen dich nur zu sicheren Orten. Orte mit einer hohen Strahlenbelastung siehst du nur aus einer sicheren Entfernung.

Zur Sicherheit erhalten alle Reiseteilnehmer am Eingang der Sperrzone einen persönlichen Dosimeter für die gesamte Tour. Er misst die gesammelte Strahlung während der gesamten Führung.

Mein Dosimeter hat nach dem rund zehnstündigen Aufenthalt in der Sperrzone 1,5 Mikrosievert angezeigt. Ein Mensch nimmt je nach Wohnort an einem normalen Tag zwischen 0,7 bis und 2 Mikrosievert auf. Ein einstündiger Flug verursacht eine Strahlenbelastung von 10 bis 20 Mikrosievert. 

Dein Hin- und Rückflug nach Kiew verursacht deswegen voraussichtlich ein Vielfaches der Strahlenbelastung deiner Tour nach Tschernobyl. Mehr Vergleiche dazu hat das Bundesamt für Strahlenschutz .

Eingestürztes Haus in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Viele Häuser in der Sperrzone sind eingestürzt. 

3. Ist eine Tour nach Tschernobyl sicher?

Zusätzlich zu Orten mit einer hohen Strahlenbelastung gehören einstürzende Häuser zu den möglichen Gefahren in Tschernobyl. Seitdem einige Hausfassaden, Böden und Treppen eingestürzt sind, dürfen Reisegruppen nicht mehr für Bilder in Häuser hineingehen.

Unsere Reiseführerin hat gesagt, dass die Polizisten sehr streng darauf achten, dass niemand in Gebäude hineingeht. Es hat niemand von uns probiert. Angeblich wurden schon ganze Reisegruppen deswegen aus der Sperrzone geworfen.

Das Innere der Gebäude siehst du trotzdem durch offene Türen, Fenster und eingestürzte Hauswände.

Wichtig! Packe deinen Reisepass ein! Dein Pass wird am Kontrollpunkt vor der Sperrzone, an einem Kontrollpunkt in der Zone und beim Verlassen der Sperrzone von Tschernobyl kontrolliert.

Weg zum Riesenrad in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Du siehst mit den Standard-Touren die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tschernobyl.

4. Welche Sehenswürdigkeiten kann ich während einer Tour anschauen?

Ich habe eine klassische Führung mit den Highlights in Tschernobyl gebucht .

Dazu gehören:

  • Tschernobyl Kernkraftwerk: du stehst rund 400 m vom Reaktorblock 4 im Kernkraftwerk entfernt, der heute von einem "Sarkophag" zum Schutz vor der Strahlung umgeben ist. Du isst während der Tour in der Kraftwerkskantine von Tschernobyl. Darin essen auch die Arbeiter, die das Kernkraftwerk abbauen.
  • Prypjat Geisterstadt: die verlassene kommunistische Planstadt mit einstmals 50.000 Einwohnern. In Prypjat haben die meisten Arbeiter von Tschernobyl gewohnt.
  • Tschernobyl Dorf: das Dorf, nachdem das Kraftwerk benannt wurde mit der letzten Statue von Lenin in der Ukraine, dem Postamt und den Hotels in der Sperrzone.
  • Duga Radarstation: eine ehemals geheime sowjetische Radaranlage zur Frühwarnung von Interkontinentalraketen. Die Einwohner der umliegenden Dörfer durften sie selbst nicht besuchen. Die Wachen hatten einen Schussbefehl.
  • Roter Wald: Blick von einem sicheren Punkt auf den am stärksten verstrahlten Teil in der Sperrzone. Der Wind hat nach der Explosion die radioaktiven Elemente zum kleinen Wald nahe dem Kraftwerk getragen. Die Strahlung erreicht an manchen Orten immer noch 600 bis 800 Mikrosievert pro Stunde.

Zusätzlich zu den Tagestouren gibt es mehrtägige Führungen mit Übernachtung in der Sperrzone. Die mehrtägigen Führungen nehmen sich mehr Zeit für die verschiedenen Stationen. 

Zwei Hotels nehmen sogar Reisegruppen im Dorf Tschernobyl innerhalb der Sperrzone auf.

Die Hotels kannst du nur zusammen mit geführten Touren buchen.

Souvenirladen vor der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Gasmasken wie im Souvenirladen vor dem Eingang der Sperrzone sind nicht notwendig. Du musst aber feste Schuhe und eine lange Hose tragen. 

5. Muss ich sonst noch etwas wissen?

  • Feste Schuhe: Schuhe mit offenen Zehen sind in der Sperrzone verboten.
  • Keine Drohnen: Ich habe neben dem Riesenrad in Prypjat trotzdem Drohnen gesehen. Möglicherweise sind Flüge mit einer speziellen Genehmigung erlaubt?
  • Lange Hosen: Keine kurzen Hosen und keine kurzen Röcke.
  • Keine Häuser: Das Betreten von Häusern ist verboten.
  • Geigerzähler: Einen eigenen Geigerzähler kannst du um rund 10 € (200 Griwna) von deinem Reiseleiter ausborgen oder vor dem Kontrollpunkt um rund 40 € kaufen.
  • Essen und Trinken: kannst du gegen einen Aufpreis von rund 10 € in der Kraftwerkskantine von Tschernobyl dazubuchen. Es gibt am Hin und Rückweg einen Stopp in einer Tankstelle.
  • Geld: Das Essen in der Kantine kannst du online schon dazubuchen. Die Reiseleiter verkaufen es noch einmal im Bus bei Bedarf. Die Bezahlung funktioniert im Bus und in der Kantine von Tschernobyl mit einer Kreditkarte. Packe zur Sicherheit trotzdem ein wenig Bargeld ein. Hier sind meine Tipps zum Wechseln von Euro in Ukrainische Griwna und zum Geld abheben in der Ukraine .

Kernkraftwerk in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Du kommst dem Kraftwerk viel näher, als du denkst.

Erfahrungen mit der Tour ab Kiew zur Sperrzone von Tschernobyl und Prypjat

Buchung und abfahrt nach tschernobyl.

Ich habe die Tour zwei Tage vor meiner Ankunft in Kiew gebucht. 

Die Veranstalter müssen nach der Buchung eine Bestätigung für den Besuch in der Sperrzone beantragen. So kurzfristig waren deswegen einigen Touren schon nicht mehr verfügbar. Das wusste ich vorab nicht. 

Reserviere deswegen einen Platz spätestens eine Woche vor dem geplanten Reisetermin. Mit GetYourGuide kannst du ohne Angabe von Gründen bis 24 Stunden vor der Abfahrt kostenlos umbuchen oder stornieren. 

Ich habe die " Ab Kiew: Tagestour zur Sperrzone von Tschernobyl und Prypjat " gebucht. An meinem Buchungstag hatte sie die besten Bewertungen und das passende Programm mit den Highlights in der Sperrzone.

Die Sprache ist Englisch.  Deutschsprachige Touren sind deutlich teurer.

Nationale Taras-Schewtschenko-Universitat Kiew in der Ukraine

Die Tour fängt vor der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universitat in Kiew and und hört dort auf.

Abfahrt in der Früh aus Kiew

Meine Führung hat um 7:25 in der Früh vor der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universitat in Kiew angefangen.

Der gleiche Abfahrtspunkt und die ungefähre Uhrzeit stand auch in fast allen anderen Beschreibungen der Touren. Die 15minütige Fahrt von meinem Hotel am Majdan Platz zur Uni hat mit Uber in der Früh 51,02 Griwna (1,93 €) gekostet.

Gegenüber vom Eingang der Uni steht die Reihe mit weißen Kleinbussen der Tschernobyl Führungen. Reiseleiter stehen mit einer Namensliste vor den Bussen. Du musst mit deiner Buchungsbestätigung den richtigen Bus finden.

In die Mercedes Bussen passen jeweils rund 15 Passagiere.

Der Bus der Tour zur Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Pause vor einer Tankstelle am Weg nach Tschernobyl. 

Innere eines Bus der Touren in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Die Busse haben WiFi und einen Bildschirm für eine Dokumentation zum Reakorunfall am Weg zur Sperrzone.

Fahrt aus Kiew zum Kontrollpunkt

Im nicht ganz vollbesetzten Bus sitzen 12 Passagiere. Zuerst läuft eine Dokumentation zum Reaktorunfall in Tschernobyl auf einem Bildschirm im Bus.

Zur Hälfte der zweistündigen Fahrt halten wir an einer Tankstelle zum Kauf von Essen, Kaffee und für das WC. Die restliche Fahrt zum Kontrollpunkt vor der Sperrzone vergeht relativ schnell mit Essen, dem Blick auf die Landschaft und dem Wi-Fi im Bus.

Kontrollpunkt am Eingang der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Kontrollpunkt vor der Tschernobyl Sperrzone

Dosimeter am Eingang der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Die Reiseführerin verteilt vor dem Kontrollpunkt unsere Besuchsbestätigungen und persönliche Dosimeter. Ein Polizist kontrolliert sie später zusammen mit unseren Ausweisen.

Souvenirladen vor der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Die Kontrolle vor dem Eingang dauert 15 Minuten. Wir haben Zeit für eine Toilettenpause. Wer mag, kann in den Souvenirläden noch einmal etwas einkaufen.

Kontrollpunkt vor der Sperrzone

Vor dem Kontrollpunkt teilt unsere Reiseführerin die Besuchsbestätigung für die Sperrzone und ein persönliches Dosimeter für alle Teilnehmer aus. Danach müssen alle aus dem Bus aussteigen. Polizisten kontrollieren die Bestätigung zusammen mit dem Reisepass und dem Dosimeter noch einmal genau.

Nach 15 Minuten dürfen wir endlich in die Sperrzone hineinfahren. Ein britisches und ein polnisches Pärchen haben sich von den Souvenirständen am Kontrollpunkt noch einmal einen Kaffee und Mitbringsel gekauft.

Antenne der Duga Radarstation in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Duga-1 Radardstation

Duga-1 war eine geheime sowjetische Radarstation zur Entdeckung von Interkontinentalraketen.

Die aufgelassene 150 m hohe und mehr als 500 m lange Antenne von Duga-1 steht heute in der Tschernobyl Sperrzone.

Abgesehen von den sowjetischen Soldaten durfte früher niemand die Station besuchen. Die Soldaten am Eingang haben laut unserer Reiseführerin zuerst geschossen und dann gefragt. 

Heute ist die Duga-1 Radarstation eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Tschernobyl Sperrzone. 

Reiseführerin in der Duga Radarstation in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Unsere Reiseführerin zeigt uns alte Luftbilder der Radarstation.

Kommunistischer Stern in der Duga Radarstation in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Spuren aus dem Kalten Krieg

Die verrosteten Antennen, Ruinen von Häusern, Roter Sterne und eine Büste von Lenin sind letzte Erinnerungen an die Soldaten in der Duga-1 Radarstation.

Wir gehen durch den Haupteingang in die Anlage hinein. Ein Hund von einem Wachposten begleitet uns.

Der Blick durch Fenster, offene Türen und eingestürzte Wände in Häuser, Kontrollposten und Baracken ist möglich. 

Geigerzähler vor dem Kernkraftwerk in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

0,89 Mikrosievert. Unsere Reiseführerin hält ihren Geigerzähler hoch zur Anzeige der Strahlung.

Erster Blick auf Tschernobyl

Mit dem Kleinbus fahren wir zum Ausgangspunkt der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: dem heute mit dem Schutzmantel "Sarkophag" umgebenen Reaktor 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl.

Der Bus hält zuerst einen Kilometer vor dem Kernkraftwerk für Bilder, eine Messung mit dem Geigerzähler und einer Erklärung der Reiseführerin zum Ablauf der Katastrophe an. Der Geigerzähler von unserer Reiseführerin zeigt in einer Entfernung von 1 km 0,89 Mikrosievert an.

Reisegruppe vor dem Sarkophag von Reaktor 4 in Tschernobyl in der Ukraine

Die Gruppe von unserer Tour steht vor Reaktor 4 und dem Sarkophag.

Reaktor 4 und Sarkophag

Keine fünf Minuten nach dem ersten Blick auf das Kraftwerk stehen wir direkt vor Reaktorblock 4 von Tschernobyl. Er ist mit einem "Sarkophag aus Metall" umgeben, der die Strahlung abschirmt.

Der Geigerzähler zeigt knapp mehr als 1 Mikrosievert vor dem Denkmal der Helden der Reaktorkatastrophe an. 

Näher dürfen Besucher nicht an das Kraftwerk heran. Im Inneren bauen Arbeiter mit einem ferngesteuerten Kran die Reste des Reaktors ab.

Später sehen wir einige davon in der Kraftwerkskantine.

Zuerst fahren wir mit dem Bus zum Roten Wald und zur Geisterstadt Prypjat weiter.

Es ist 11:00 am Vormittag.

Radioaktiv Warnschild vor dem Roten Wald in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

16,13 Mikrosievert. Die Strahlung von einem Metallstück beim Aussichtspunkt auf den Roten Wald ist deutlich höher. 1 m weiter zeigt das Gerät nur noch 0,5 Mikrosievert an. 

Roter Wald, Ortsschild und Brücke

Am Tag der Katastrophe wehte der Wind vom Kraftwerk genau in die Richtung von einem kleinen Wald.

Die Folge daraus ist eine gefährliche Strahlung von 600 bis 800 Mikrosievert pro Stunde. Eine Strahlenvergiftung fängt ab 1.000 Mikrosievert an.

Den Wald sehen wir nur aus einer sicheren Entfernung vom Straßenschild Richtung Prypjat. Unsere Reiseführerin zeigt uns am Parkplatz Stellen, mit einer höheren Strahlung. Ein Metallstück zeigt 16,13 Mikrosievert an. 

Danach fahren wir über die Brücke, auf der am Tag der Katastrophe Schaulustige standen. Sie haben die dadurch verursachte Strahlenvergiftung nicht überlebt.

Der Wind hat die radioaktiven Elemente direkt zu ihnen geweht.

Straßenschild mit der Aufschrift Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Links geht es nach Pryphat, rechts zum Kernkraftwerk und hinter uns ist der Rote Wald.

Ein Plan von Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Unsere Reiseführerin zeigt uns einen Stadtplan von Prypjat.

Wohnsiedlung in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Einer der typischen Wohnblöcke in der Planstadt. 

Geisterstadt Prypjat

In der kommunistischen Planstadt lebten zuerst die Bauarbeiter von Tschernobyl, danach kam das Personal des fertigen Kraftwerks zusammen mit ihren Familien dazu.

49.360 Menschen lebten am Tag der Reaktorkatastrophe in der Stadt. Sie mussten alle ihre Heimat einige Tage nach der Kernschmelze in Reaktorblock 4 verlassen.

Sie durften nur das notwendigste mitnehmen.

Viele dachten damals, dass sie wieder zurückkommen dürfen.

Klassenraum in der Schule von Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Schule von Prypjat

Heute sind die verlassenen Häuser, verfallenen Schulen und über die Ruinen wachsenden Bäume das Sinnbild der Reaktorkatastrophe. Gleich an der ersten Haltestelle in Prypjat spazieren wir zu einer der vier ehemaligen Schulen.

Durch ein Fenster sehen wir die verlassene Klasse mit den immer noch erhaltenen kleinen Holzbänken, Sesseln und der Schultafel. Einmal rund um die Ecke ist der Eingang in die Sporthalle. Ein Basketballkorb erinnert an der Wand noch daran. Der Holzboden löst sich auf. Vor dem Haupteingang der Schule wachsen Bäume durch Ritzen aus dem Beton.

Medizinischer Stuhl in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Die medizinischen Geräte haben Touristen in der Vergangenheit aus dem Krankenhaus geräumt. Es ist einer der am stärksten verstrahlten Orte in der Stadt.

Krankenhaus

Nahe der Schule steht das ehemalige Krankenhaus von Prypjat. Darin wurden die Feuerwehrmänner aus dem Kernkraftwerk erst behandelt. Der Keller mit der alten Schutzkleidung der Feuerwehr zählt nach wie vor zu den am stärksten verstrahlten Orten in der Sperrzone.

Besucher haben in der Vergangenheit medizinische Geräte für Bilder aus dem Krankenhaus geräumt. Dazu gehören Zahnarztsessel, ein gynäkologischer Stuhl und ähnliche Dinge deren Zweck nicht mehr klar erkennbar ist.

Handschuh von einem Feuerwehrmann im Krankenhaus von Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Laut unserer Reiseführerin liegt auf dem Tisch ein Teil von einem Handschuh von einem Feuerwehrmann aus Tschernobyl. Er strahlt nach wie vor 500 Mikrosievert aus. Ich habe das Bild nur mit dem Zoom von meiner Kamera und einer Vergrößerung bei der Bearbeitung machen können.

Kein Eintritt in Häuser

Heute ist das Betreten der Gebäude in Prypjat verboten. Zu viele Häuser, Böden und Treppen sind in der Stadt schon eingestürzt. Unsere Reiseführerin hat erzählt, dass früher einmal ein Besucher einen Handschuh der Feuerwehrmänner aus dem Keller dem Krankenhaus geräumt hat. Er musste nach seiner Entdeckungstour im Keller ins Krankenhaus - Strahlenvergiftung. 

Der Handschuh soll auf dem Geigerzähler 500 Mikrosievert anzeigen haben. Sie hat ihn uns durch ein kaputtes Fester aus 5 Metern Entfernung gezeigt. 

Der Geigerzähler hat aus der Entfernung nur 0,2 bis 0,5 Mikrosievert gemessen. Zumindest für Besucher ist Prypjat auf den markierten Wegen inzwischen sicher.

Die gesamte oberste Erdschicht in Prypjat wurde dafür nach der Katastrophe abgetragen. Die Straßen wurden neu asphaltiert. Das war ein Versuch, die Stadt wieder bewohnbar zu machen. Es hat nicht funktioniert.

Der verfallene Supermarkt in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Symbol der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Gleich daneben war eine Fabrik, die noch 10 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl offen war.

Sowjetische Propaganda in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Sowjetische Propaganda aus den letzten Tagen von Prypjat liegt entlang des Weges in einem Haus.

Supermarkt, Häuser und Fabrik

Der nächste Punkt im Rundgang ist der zentrale Platz von Prypjat mit dem Supermarkt, Hotel und dem exklusiven Haus der ehemaligen Parteifunktionäre und wichtiger Personen. Darin wohnte zum Beispiel der Kraftwerksleiter von Tschernobyl.

Eine Fabrik nahe dem Platz war laut unserer Reiseführerin noch zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Betrieb. Produkte daraus waren für das sowjetische Militär wichtig.

Boot im Fluss Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

24,25 Mikrosievert: Die Strahlung ist an Orten, an denen sich Regenwasser sammelt, höher. Hier ist es zum Beispiel die Anzeige vom unteren Ende der Treppe zum Fluss mit 24,25 Mikrosievert. Das ist der Punkt mit der höchsten Strahlung, den wir besucht haben. 

Fluss Prypjat, Strahlung und das Restaurant

Der Fluss Prypjat fließt aus Weißrussland kommend nahe Tschernobyl in den Dnepr. Das Kernkraftwerk wurde nahe dem Fluss zur Kühlung der Reaktoren gebaut.

Zwischen Prypjat und der Hauptstadt Kiew gab es damals auch Fährverbindungen. Die Anlegestelle der Fähren besuchst du während der Führung. Ein halb im Fluss versunkenes Schiff erinnert noch an die Flussschiffahrt in der damaligen Ukraine . 

Ein Blick in das Restaurant an der Anlegestelle ist auch möglich. Davor stehen noch zwei alte Automaten aus der Sowjetzeit.

Menschen vor dem Riesenrad in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Riesenrad, Autodrom und Park

Das Riesenrad von Prypjat ist zusammen mit dem Vergnügungspark eines der Symbole der Sperrzone. Der Eröffnungstermin war einige Tage nach der Katastrophe geplant.

Entlang dem Weg kommen wir auch am Fluss vorbei. Die Reiseführerin zeigt und eine Stelle unterhalb einer Treppe an der ihr Geigerzähler 24 Mikrosievert anzeigt. "Dort wo sich Wasser sammel kann, ist die Strahlung höher", sagt sie.

Essen in der Kantine des Kraftwerks in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Mein Mittagessen in der Kraftwerkskantine von Tschernobyl.

Essen in der Kantine von Tschernobyl

Kurz nach Mittag fahren wir noch einmal zum Kraftwerk für unser vorbestelltes Essen in der Kantine. Das Personal, das am Abbau von Tschernobyl arbeitet, isst darin auch.

Die anderen Reaktoren von Tschernobyl waren nach dem Unfall noch mehr als 10 Jahre in Betrieb. Das Kraftwerk war zu wichtig für die Stromproduktion in der damaligen Ukraine.

Der Eintritt zur Kantine ist erst nach einer Strahlenkontrolle möglich. Wir stellen uns danach an der Ausgabe für unser dreigängiges Menü mit einer Suppe, einer Hauptspeise, Nachspeise und einem Salat an. Geschmack – typisches Kantinenessen. Trotzdem okay.

Einige haben das Essen nicht gekauft. Sie setzten sich mit mitgebrachten Broten an einen Tisch.

Strahlenmessgeräte in einem Kontrollpunkt in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Zwischen der inneren Sperrzone mit dem Kernkraftwerk und dem Dorf Tschernobyl ist eine Kontrollstation mit Strahlenmessgeräten. Es müssen alle zur Kontrolle durchgehen. Ein Polizist prüft mit einem Strahlenmessgerät unseren Bus. 

Straßenschild im Dorf Tschernobyl in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Das Ortsschild vor dem Dorf Tschernobyl. 

Haus im Dorf Tschernobyl in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Im Dorf Tschernobyl sind Häuser inzwischen wieder bewohnt. Es gibt ein Postamt, zwei Hotels und ein Rathaus.

Dorf Tschernobyl

Für die Fahrt zum Dorf Tschernobyl müssen wir an einem Kontrollpunkt mit Strahlenmessgeräten vorbeifahren. Es ist das ursprünglich mehrere Jahrhunderte alte Dorf, von dem das Kraftwerk seinen Namen hat.

Es steht im äußeren Teil der Sperrzone. Das ist die Region, die in etwa 300 Jahren wieder bewohnbar sein soll. Die Strahlung in der inneren Zone von Tschernobyl ist laut unserer Reiseführerin an manchen Orten für 50.000 Jahre zu gefährlich.

Im Dorf Tschernobyl wohnen inzwischen wieder Arbeiter aus dem Kraftwerk. Sie bleiben 15 Tage zum Arbeiten in der Sperrzone. 15 Tage haben sie frei.

Die letzte Lenin Statue in der Ukraine

Unter Lenin eroberte die Sowjetunion nach dem Ersten Weltkrieg die unabhängige Ukraine. In den fünfzehn darauffolgenden Jahren starben mehr als 6 Millionen Ukrainer während dem Holodomor Völkermord.  

Letzte Statue von Lenin in der Ukraine

Laut unserer Reiseführerin steht in Tschernobyl die letzte Statue von Lenin in der Ukraine.

Nach der Revolution am Majdan Platz haben die Ukrainer mit der Entkommunistifizierung und der Abnabelung von Russland angefangen.

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Ukraine schon einmal ein unabhängiges Land. Die Sowjetunion hat sie unter Lenin blutig bis 1922 angeschlossen.

Später folgte der von der Sowjetunion organisierte Holodomor Völkermord in der Ukraine, der bis zur Mitte der 30er-Jahre mehr als 6 Millionen Ukrainern das Leben kostete. Das Holodomor Denkmal ist heute eine der wichtigsten Gedenkstätten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. 

Hotel im Dorf Tschernobyl in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Schnappschuss aus dem fahrenden Bus von einem der beiden Hotels in der Sperrzone. 

Hotels in Tschernobyl

Die zwei Hotels in der Tschernobyl Sperrzone stehen auch im Dorf Tschernobyl. Darin dürfen Reisende während mehrtägigen Führungen mit Halbpension wohnen.

Das sind die Führungen für die richtigen Geeks, laut unserer Reiseführerin. Du besuchst mit den mehrtägigen Führungen das Kontrollzentrum im Kraftwerk von Tschernobyl, den Kommandostand der Radaranlage und viele andere zusätzliche Orte in der Sperrzone.

Ein Besuch in einer ehemaligen Abschussanlage für mit Atomsprengköpfen bestückten Interkontinentalraketen im Süden von Kiew ist meistens auch dabei.

Haus in einem Wald in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Häuser im Wald nahe dem Dorf Tschernobyl

Der letzte Programmpunkt sind Holzhäuser am Rand des Dorfes Tschernobyl. Wir spazieren durch einen Feldweg an den verfallenen Häusern vorbei zu einem Spielplatz.

Der Blick in die Häuser ist durch offene Fenster, eingefallenen Mauern und Türen möglich.

Straße im Dorf Tschernobyl in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Straße vom Dorf Tschernobyl zum Ausgang der Sperrzone.

Kontrollpunkt vor der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Letzter Blick auf die Sperrzone. Die Sonne scheint endlich für den Rückweg nach Kiew.

Rückfahrt nach Kiew

Die Tour durch Tschernobyl endet am Kontrollpunkt vor der Sperrzone. Die Reiseführerin nimmt uns die persönlichen Dosimeter ab und drückt auf den Knopf zur Anzeige gesamten Strahlenbelastung während dem Besuch.

Im Schnitt zeigen unsere Dosimeter 1,5 Mikrosievert an.

Ein Polizist kontrolliert noch unsere Ausweise am Ausgang, damit sicher ist, dass alle aus der Sperrzone hinausfahren.

Die Zone verlassen wir auf den holprigen Straßen Richtung Kiew gegen 16:00 Uhr.

Wir halten an der Tankstelle vom Vormittag für eine Toilettenpause und kommen gegen 18:00 am Platz vor der Nationale Taras-Schewtschenko-Universität in Kiew an.

Der Tag endet für mich im nahen Coffeelaktika Coffee Studio , das mir die Reiseführerin empfohlen hat. 

Kiew fühlt sich nach Tschernobyl wie eine andere Welt an.

Platz vor dem Riesenrad in Prypjat in der Tschernobyl Sperrzone in der Ukraine

Zahlt sich die Tour aus?

Katastrophen haben die Ukraine geprägt.

Erster Weltkrieg, Bürgerkrieg, Besetzung durch die Sowjetunion, Holodomor Völkermord, Zweiter Weltkrieg, sowjetische Unterdrückung, Tschernobyl, Revolution am Majdan Platz, der Bürgerkrieg im Osten, der Krieg mit Russland … wer weiß, was noch kommt.

Die Tschernobyl Tour zeigt dir, wie Tschernobyl wirklich ausschaut.

Die Gespräche während der Fahrt zur Sperrzone haben sich vor allem um Neugierde gedreht. Die Tschernobyl Serie hat auch eine Rolle gespielt. 

Du siehst während der Führung die wichtigsten Orte aus der Geschichte der Sperrzone. Dazu zählt der Reaktorblock 4 von Tschernobyl und die Geisterstadt Prypjat. Wenige kennen vorab Orte wie die Duga Radarstation oder das inzwischen wieder bewohnte Dorf Tschernobyl. 

Die Tour gibt dir einen Einblick darauf, was mit den Städten, Dörfern und Bauwerken nach Jahrzehnten des Verfalls passiert. Sie erzählt dir auch die Geschichte der Menschen in der damaligen Ukraine und dem Leben in der Sowjetunion.  

Meiner Meinung nach zahlt sich die Tour deswegen auf jeden Fall aus. 

Du siehst einen außergewöhnlichen Ort, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt.

Tschernobyl lässt sich außerdem gut mit einer Städtereise verbinden. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew gibt es genug Sehenswürdigkeiten für 2 bis 3 Tage. 

Die " Ab Kiew: Tagesausflug nach Tschernobyl Sperrzone mit Prypjat " Tour kann ich dafür auf jeden Fall empfehlen. 

Sie hat meiner Meinung nach gut funktioniert.

Zum Schluss bist du noch an der Reihe:

Warst du schon in Tschernobyl oder planst du eine Reise?

Was denkst du von der Sperrzone? Fehlen noch Informationen in meinem Beitrag?

Lass es mich unten in den Kommentaren wissen.

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Thomas Mooslechner

Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Erfahrungen mit Reisen, Tipps zu Travel Hacking mit Kreditkarten und buche für dich mit einer individuellen Beratung deine nächste Reise.

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Deine Meinung zählt

Danke für diesen sehr informativen und bildlich dokumentierten Bericht. Eine Korrektur hätte ich da. Die Werte deines Dosimeters zeigen keine Millisievert, es handelt sich um Mikrosievert (ein Mikrosievert ist 1000tel Millisievert). Zu erkennen am Kürzel hinter der Zahl „µSvh“ (Mikrosievert pro Stunde). Bei Millisievert stünde da „mSvH“. Deine gemessenen Werte wären im Millisievert Bereich bei einem mehrstündigen/mehrtägigen Aufenthalt krankenhausreif.

Als Beispiel, Wir nehmen pro Jahr zwischen 0,5 und 1,5 Millisievert Umweltstrahlung auf, je nach Wohnort. Rechnet man Röntgenbilder, CT´s, medizinische Untersuchungen oben drauf, kommt man auf ca. 2,1 Millisievert pro Jahr in unbelasteten Wohngegenden. Im Gebirge deutlich höher. Am Beispiel der Sperrzone: normale Umweltstrahlung pro Stunde schwankt je nach Wohnort bei 0,03 und 0.08 Mikrosievert, in der Zone liegt der Wert an ungefährlichen Orten bei 0,12 bis 0,25 Mikrosievert pro Stunde. Alles in allem keine Bedrohung. Nehmen wir das „Handschuhfragment oben im Bild“ als Beispiel. Wenn dort 500 Mikrosievert/h gemessen werden, hat der Körper bei einer 24h Verweildauer in nächster Nähe eine Strahlendosis von 12000 Mikrosievert(12 Millisievert) aufgenommen. Würde man ein Jahr lang daneben stehn, wären das 4,4 Sievert inklusive Grabstein. Eine direkte Messung am Handschuh für ein paar Sekunden ist vielleicht nicht ratsam aber auch nicht brandgefährlich. Man sollte diese Dinge aber aber generell nicht anfassen.

Danke auch für die Informationen rund um den Reiseanbieter und die enthaltenen Leistungen.

Hallo Carsten,

danke für deine Nachricht und den Hinweis.

Den Mikro- und Millisivertfehler tausche ich gleich aus.

Danke für diesen tollen Bericht :). Was würdest du sagen, würde es sich lohnen mehr als nur einen Tag die Zone zu besuchen oder sagst du man erlebt an einen Tag mehr als genug? Ich bin gerade am überlegen welche Art von Tour ich mir buchen soll

Hallo Fritz,

kommt auf dein Interesse an der Sache an.

Zwei Tage zahlen sich mit allen zusätzlichen Orten schon aus, die du sehen kannst. In den mehrtägigen Touren ist zum Beispiel meistens ein Besuch im Kontrollzentrum von Reaktorblock 4 dabei.

Zusätzlich schläfst du in einem Hotel in der Zone.

Falls dich das interessiert, sind die zwei- bis dreitätigen Touren interessant.

Ich glaube es wäre gut 2 Tage zu nehmen

An 2 Tagen siehst du deutlich mehr.

Und du hast eine Nacht im Hotel in der Sperrzone dabei. Willst du einmal möglichst viel sehen, würde ich mir das Erlebnis nicht entgehen lassen. Aber momentan geht leider gar nichts.

Wird ja leider für unbestimmte Zeit nicht mehr möglich sein 🙁

Hätte mir das sehr gerne mal angesehen.

Hallo Stefan,

leider ja. Ich hoffe, in der Ukraine ist bald wieder Ruhe.

Es ist viel zu viel passiert im Land in den letzten Jahrzehnten.

Wie viel kostet so eine ganze Führung und Flug und sowas zusammen ungefähr?

Würde mich über eine Antwort freuen Danke!

Hallo Alexander,

ich habe damals in 2020 pro Person im Februar rund 100 € bezahlt, 90 € oder 120 € oder so waren es glaube ich genau.

Steht das nicht im Artikel?

Es war auf jeden Fall relativ günstig im internationalen Vergleich, aber eher teuer für die Ukraine.

Wegen des Krieges sind momentan aber keine Führungen nach Tschernobyl möglich.

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Deine private Reise nach Tschernobyl mit deinen Freunden

Möchtest du mit deinen Freunden eine unvergessliche Reise nach Tschernobyl in Form einer privaten Tour unternehmen? Gern stellen wir dir ein abwechslungsreiches Programm zusammen! Erkunde mit unserem erfahrenen Guide die Sperrzone von Tschernobyl ganz entspannt in einer kleinen Gruppe und abseits der Touristenströme. Das Programm bestimmst du mit deinen Freunden selbst! Wir holen euch am ersten Tag in Kiew ab und fahren gemeinsam mit dir und deinen Freunden in die Sperrzone. An 1 bis 10 Tagen kannst du die Geheimnisse dieses riesigen Lost Places erkunden. Je mehr Freunde dich auf dem Abenteuer deines Lebens begleiten, umso günstiger wird der Reisepreis pro Person.

4 Tage Reise | Tschernobyl Fallout Tour | Kraftwerk Block 4 | Pripjat & Duga Radar | Besuch bei den Babushkas | Kleine Reisegruppe | erfahrener Guide

Mit deinen Freunden auf Erkundungstour durch Pripjat

Im Vorfeld besprechen wir mit dir den Reisetermin und wie lange du mit deinen Freunden in der Sperrzone bleiben möchtest. Wir organisieren den Transport ab/bis Kiew und stellen dir und deinen Freunden unseren besten Guide, mit dem wir schon seit 2014 erfolgreich zusammenarbeiten, zur Seite. Zusätzlich beantragen wir alle Genehmigungen. Während der Tour bekommt ihr viele Informationen über die Katastrophe und deren Folgen sowie die aktuelle Situation und Zukunft der Sperrzone. Mit jedem Tag entdeckt ihr neue Geheimnisse des 30 Kilometer großen Gebiets. Wandert durch die Straßen von Prypjat am verlassenen Vergnügungspark und dem rostigen Riesenrad vorbei.

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Ein Blick in das Herz der Sperrzone von Tschernobyl

Besichtigt mit uns das Herz der Sperrzone von Tschernobyl – den Kontrollraum von Reaktorblock 4, in dem vor über 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen wurden, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte geführt haben. In bisherigen Führungen konnten wir uns mit unseren Gästen Sicherheits- und Verwaltungsräume unterhalb des Kraftwerks, einen Turbinenraum, den goldenen Korridor und das Denkmal für Walerij Chodemtschuk, das erste Todesopfer der Katastrophe, anschauen. Zukünftig werden wir ebenfalls die Gelegenheit haben, einen Blick auf die (mittlerweile entkernte) Bedieneinheit von Block 4 zu werfen, die sich zum Schutz der Kraftwerksmitarbeiter hinter einer dicken Betonmauer befindet.

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Besuche die Babushkas von Tschernobyl

Gemeinsam besuchen wir die letzten Einsiedler der Sperrzone. Die überwiegend alten Menschen (Samosely genannt), die nach der Katastrophe in ihre Heimat zurückgekehrt sind, zeigen dir und deinen Freunden mit einer unvergleichlichen Gastfreundschaft, wie sie leben. Gern laden sie euch auf einen Bissen Brot, Gurke und Speck sowie einen Schluck Wodka ein. Die Herzlichkeit und Stärke dieser Menschen wird euch überwältigen!

Autofriedhof Tschernobyl

Tschernobyl Privattour – Tagesausflug – Möglicher Ablauf

Tschernobyl privattour – 2 tage – möglicher ablauf.

Auf dem Weg zum Hauptplatz passieren wir die ehemalige Stadtverwaltung und das Hotel “Polissya”. Danach erreichen wir nun  das Riesenrad und den Autoscooter. Zum Abschluss erkunden wir das riesige Gelände der Jupiter Fabrik. Am Abend fahren wir zum Hotel nach Tschernobyl. Im Hotel beziehen wir unsere Zimmer. Danach wartet das Abendessen und Freizeit auf uns. Tagesablauf am zweiten Tag. Am Morgen gemeinsames Frühstück im Hotel.

Tschernobyl Privattour – 3 Tage – Möglicher Ablauf

Am zweiten Tag erkunden wir den Kindergarten in Kopachi, das Kernkraftwerk und Denkmal mit Block 4, Kühlturm von Block 5 und 6 und das Ortseingangsschild von Prypjat. In der zweiten Tageshälfte erkunden wir die Geisterstadt Pripyat zu Fuß. Wir beginnen mit einer Wanderung vom Stadtbezirk 1 vorbei an Denkmälern aus der Sowjetzeit, Lebensmittel und Buchläden zum Medizinzentrum und Krankenhaus. Danach laufen wir zum Jachthafen und zum gestrandeten Ausflugscafé (Debarkader). Weiter wandern wir zum ehemaligen Ausflugshafen und Café in Pripjat, zum Kino Prometheus und zur Musikschule. Auf dem Weg zum Hauptplatz passieren wir die ehemalige Stadtverwaltung und das Hotel “Polissya”.

Am späten Nachmittag erreichen nun als Höhepunkt unserer Tour das Riesenrad und den Autoscooter. Zum Abschluss erkunden wir das riesige Gelände der Jupiter Fabrik. Am Abend steigen wir in unseren Expeditionsbus und fahren über den 10 km Kontrollpunkt Leliv zum Hotel nach Tschernobyl. Im Hotel beziehen wir unsere Zimmer. Danach wartet das Abendessen und Freizeit auf uns. Am dritten Tag besteigen wir unseren Expeditionsbus und erkunden die Duga Radarstation mit Antennen und Kontrollräumen und Propagandaraum sowie die geheime Militärstadt Chernobyl 2.

Optional: Kraftwerksführung Kontrollraum Block 4

Inklusivleistungen.

  • Organisation durch einen deutschen Reiseveranstalter mit Erfahrung seit 2014
  • Expeditionsbus für unsere Gruppe allein
  • Versicherung & Einreiseerlaubnis in die Sperrzone
  • Genehmigung des Besuches der 30 km Sperrzone, der 10 km Sperrzone, der Stadt Prypjat und der Duga Radarstation
  • örtlicher englischsprachiger Guide
  • ausreichend Dosimeter der Marke „Terra-p“
  • Übernachtungen im Touristenhotel in Tschernobyl im Doppel- oder Dreibettzimmer
  • EZ gegen Aufpreis von 30 € Nacht
  • Frühstück im Hotel, Mittagessen in der Kraftwerkskantine & Abendessen im Hotel
  • Besuch von „No-go-Areas“ im Rahmen der Sicherheit
  • ACHTUNG: Dies ist KEINE Pauschalreise nach deutschem Reiserecht. Die Tour startet & endet in Kiew – Flüge/Transfers müssen selbst gebucht werden!

Nicht Inclusive

  • Flüge nach Kiew und zurück sind nicht inclusive
  • Übernachtung in Kiew nicht Inclusive
  • Transfers vom Flughafen zum Hotel in Kiew
  • Trinkgelder für die Guides und Fahrer sowie private Wünsche
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung
  • Dies ist KEINE Pauschalreise nach deutschem Reiserecht

Ist eine Reise nach Tschernobyl sicher?

Eine 100 % sichere Tschernobyl Tour mit Urbexplorer Reisen

  • wir entwickeln mit unseren Guides die sichersten Routen, um radioaktive Orte während der Tschernobyl-Touren zu vermeiden
  • unser langjähriger Guide ist der lebende Dosimeter und kennt die Gefahren
  • Jeder Teilnehmer erhält auf Wunsch eine kostenlose Atemschutzmaske aus Stoff sowie Handschuhe
  • Die Gruppe bekommt kostenlos Dosimeter während des Aufenthaltes
  • Dosimeterkontrolle / Körperscan bei jeder Ausfahrt aus der 10 km/30 km Sperrzone

Um zu erfahren ob Du den Mut hast um an unserer Expedition teilzunehmen stell Dir folgende Fragen:

  • Schaffe ich es mit einem vollbeladenen Rucksack, Stativ etwa 7 bis 9 Kilometer am Tag zu wandern?
  • Bin ich trittsicher und habe ich einen ausgeprägten Orientierungssinn?
  • Komme ich mit kurzzeitig wenig Schlaf aus und mit einem veränderten Tagesablauf während der Expedition aus?
  • Habe ich Lust in einem kleinen Team eine spannende Abenteuerreise zu erleben?
  • War ich bereits alleine in fremden Ländern auf Reisen und finde ich mich zurecht?
  • Habe ich mich ausgiebig über die Strahlung informiert?

Unverbindliche Preise Tschernobyl Private Tour

Tagesausflug – Ein Tag in der Sperrzone (ohne Führung im Kraftwerk – Da die Führung im Kraftwerk etwa 5-6 Stunden dauert ist dies vom Zeitaufwand ab 2 Tagen in der Sperrzone empfehlenswert.)

Zwei Tage in der Sperrzone

Drei Tage in der Sperrzone

Vier Tage in der Sperrzone

Mögliche Zusatzoptionen und Verlängerungstage

Fragen & Antworten

  • Fragen und Antworten zu Tschernobyl
  • Informationen zur Strahlung
  • Hinweise zur Covid19 Pandemie

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4. KKW / AKW Tschernobyl Tour

Das ultimative tschernobyl erlebnis für diejenigen, die das abenteuer lieben., warum diese reise, praktische informationen, bewertungen.

Unterkunft Hotel

Essen Vollpension

Transport zur Zone Autobus

Kraftwerk besuchen von innen

Geigerzähler Preis inbegriffen

Gruppengröße Max. 15 Personen

Vor 30 Jahren hat eine warme Nacht am 26. April 1986 die Weltgeschichte verändert. Nachdem die ganze Stadt am nächsten Tag evakuiert wurde, herrscht in der Stadt noch der kommunistische Geist und man kann viele verlassene Objekte entdecken. Ein Spaziergang durch die Stadt, die sich heutzutage fast in einen Wald verwandelt hat, macht Ihnen klar, wie schnell die Natur ihre Rechte wieder bekommen hat. Wenn Sie schon vor Ort sind, so können Sie ins Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Nähe der Geisterstadt hineinschauen, und die Geschichte der Katastrophe von jener unglücklichen Nacht vor über 30 Jahren erleben. Pripyat verfügte über alle Ausstattungen, die heutzutage auch modern Städte aufweisen, wie eine Bahnstation, Hafen, Krankenhaus und einen Marktplatz. Sogar eine geheime Fabrik, die Jupiter, konnten sie vorweisen. Außerdem werden Sie einen guten Blick auf Duga haben, das größte Militärradar auf der Welt. Die Orte warten nur darauf von Ihnen erforscht zu werden. Insgesamt stehen Ihnen 14 Stunden zur Verfügung. Dazu werden Sie die Nacht im 3* Hotel  im 50 km entfernten New Pripyat, der neuen “Satelliten” Stadt in Slavutych verbringen. Dieses wurde für die evakuierten Einwohner Pripyats errichtet. Auf dem Weg dorthin können sie eine Zugfahrt durch Weissrussland genießen, zusammen mit den Mitarbeitern des Kraftwerks, die jeden Tag auf dieser Strecke pendeln. Dies ist nicht nur eine einzigartige Erfahrung, sondern bietet Ihnen gleichzeitig die Möglichkeit sich mit ihnen auszutauschen. Im Winter werden die Gruppen in Tschernobyl Stadt übernachten.

Während der Gruppentour ins Tschernobyl-Kernkraftwerk und nach Pripyat bekommen Sie die einmalige Möglichkeit, das Kernkraftwerk zu besuchen. Ohne schädliche Auswirkungen sehen Sie mit eigenen Augen noch betriebende Teile des Kernkraftwerks. Das sind z.b. die berühmte Kontrollräume (Reaktor Nr.2), Haupteingang mit Sicherheitsschleuse, der neue Sarkophag und Infozentrum für Besucher, wo sie detaillierte Information über den Verlauf des Baus und künftige Perspektiven für Kernkraftwerk erfahren, was den ganzen Besuch unvergesslich macht. Sie werden auch den berühmten Knopf AZ5 sehen, der bei dem Sicherheitsexperiment in der Nacht der Katastrophe beteiligt war. Drei Stunden im Kernkraftwerk werden Ihnen neue Perspektiven auf die Kernenergie schaffen und Sie werden überrascht, wie viel Arbeiten in dem ausgeschalteten Kernkraftwerk durchgeführt werden.

1% des Betrags unterstützen direkt die Babushkas von Tschernobyl. Lernen Sie mehr über unsere Spenden.

Für jede Bewertung auf Tripadvisor pflanzen wir einen Baum in der Tschernobyl-Zone. So helfen wir zusammen, die Erholung der Zone voranzubringen.

Die Strahlenbelastung in Pripyat ist etwas höher als generell in der Sperrzone von Tschernobyl, aber die während zwei Tage aufgenommene Strahlung wird die Dosis von 6 Mikrosievert nicht überschreiten. Das entspricht einem internationalen Flug mit Dauer von 3 Stunden. Die Strahlenbelastung im Kernkraftwerk ist etwas höher als generell in der Sperrzone von Tschernobyl und hat ganz geringe Betastrahlung. In der Führung, die drei Stunden dauert, nehmen Sie nicht mehr als 1 Mikrosievert auf.

Um Ihnen eine möglichst große Auswahl an Terminen anzubieten, sind auch englischsprachige Touren mit aufgelistet. Gerne teilen wir Ihnen mit, ob an Ihrem Wunschdatum eine deutschsprachige Tour stattfindet.

Sie möchten sich das Programm herunterladen, ausdrucken und mitnehmen? Gerne. Einfach hier eine schöne Übersicht herunterladen:  Kernkraftwerktour

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Anzahl Personen:

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Adventure tours in Ukraine

Gruppenausflug nach Chernobyl von Kiew aus

  • Tourdetails

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Ausflugdetails

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Ab $99 / Person *

Dauer: 8.00 – 19.00 Uhr (11 Stunden)

* Der günstigste Preis gilt, wenn Sie Ihren Ausflug mehr als 30 Tage im Voraus buchen.

(!) Der Buchungspreis erhöht sich, je näher das Ausflugsdatum liegt.

Buchen Sie im Voraus und sparen Sie bis zu $100/Person

- Bitte beachten Sie die unten aufgeführte Übersicht für weitere Details

Reiseübersicht

Chernobyl gruppenausflug.

Ein Besuch in Chernobyl wurde vor Kurzem ein populärer Reisetrend und die Geisterstadt Pripyat ist unter den Top Orten, die man gesehen haben muss für Touristen aus aller Welt. Wir bieten Ihnen einen Gruppenausflug nach Chernobyl als exzellente Gelegenheit die legendäre Sperrzone mit eigenen Augen zu sehen und die wichtigsten Fakten über das Atomdesaster zu erfahren.

Hier sind die größten Hightlights der Tour nach Chernobyl von Kiew:

Der Ausflug startet normalerweise um 8 Uhr morgens nachdem sich alle Gruppenmitglieder am Sammelpunkt eingefunden, sich mit dem Touristenführer vertraut gemacht und im Minibus Platz genommen haben. Die Fahrt zur Sperrzone dauert normalerweise weniger als 2 Stunden, sodass die Gruppe um circa 10 Uhr am Checkpoint eintrifft, sich registriert und Geigerzähler für jede Person erhält. Im Anschluss startet die Tour. Um circa 13 Uhr gibt es Mittagessen in der Kantine des Kraftwerks bevor es weitergeht. Die restliche Exkursion dauert dann bis circa 17 Uhr. Die Rückfahrt nach Kiew dauert erneut circa 2 Stunden und um 19 Uhr lassen wir Sie dann beim ursprünglichen Treffpunkt wieder raus. Daher dauert die Tagestour nach Chernobyl von Kiew von 08.00 bis 19 Uhr

Treffpunkt und Transport

Gemäß den Regeln der Gruppenreise nach Tschernobyl holen wir nicht jeden Touristen ab, und die Mitglieder der Gruppe sollten allein zum Treffpunkt kommen. Der Treffpunkt befindet sich immer im Zentrum der Stadt, sodass es nicht lange dauert, bis Sie mit dem Taxi oder zu Fuß dorthin gelangen.

Die Tour durch Tschernobyl wird mit dem neuen praktischen Mercedes Sprinter-Minibus durchgeführt, der mit Klimaanlage und Multimedia-Systemen sowie bequemen Ledersitzen mit Sicherheitsgurten ausgestattet ist. Die Kapazität des Kleinbusses beträgt bis zu 18 Personen, sodass die Gruppe auf unserer Tagestour nach Tschernobyl nicht zu groß wird.

Tour Programm und Reiseleiter

Während der Tour nach Tschernobyl wird die Gruppe die beliebtesten Orte der Sperrzone sehen. Diese aufregende Erkundung beinhaltet den Besuch des Duga-Radars, der Stadt Pripyat Tschernobyl selbst und natürlich des leider bekannten vierten Reaktors, der mit dem neuen Sarkophag bedeckt ist. Touristen werden viele verlassene Sehenswürdigkeiten wie Kino und Club, Stadion und Vergnügungspark, Schule und Kindergarten, Krankenhaus und Wohngebäude entdecken, die alle in einem Moment des schrecklichen und tragischen Ereignisses stecken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Blick in den Kontrollraum des Reaktors 4 von Tschernobyl zu werfen, der vor kurzem für Touristen geöffnet wurde.

Standardmäßig spricht der zertifizierte Reiseleiter für die Tschernobyl-Tour Englisch. Auf Anfrage können wir auch anders sprachige Reiseleiter zur Verfügung stellen.

Tägliche Essen

Das Mittagessen ist in den Kosten der Tschernobyl-Tour enthalten und findet in der Kantine des Kernkraftwerks statt. Touristen wird angeboten, die traditionelle „sowjetische“ Küche für Arbeiter zu probieren. Das Mittagessen besteht aus dem ersten Gang, dem Hauptgericht, dem Salat, zwei Getränken und einem Dessert. Für jeden Gang können Sie zwischen mehreren Optionen wählen. Das Essen wird vor Ort gekocht, aber alle Produkte werden aus Kiew gebracht, so dass sie völlig sauber sind und keine Strahlung enthalten.

Für diejenigen, die einen speziellen Ernährungsplan haben, können wir Speisen zum Mitnehmen anbieten, die je nach den Bedürfnissen und Vorlieben unserer Touristen aus Kiewer Restaurants gebracht werden. So können wir veganes und vegetarisches Essen sowie Mittagessen aus der gewünschten nationalen Küche anbieten.

Wichtige Hinweise

• Touren nach Tschernobyl sind absolut sicher, da der Strahlungspegel in der Sperrzone die bestehenden Sicherheitsstandards nicht überschreitet und nicht gesundheitsschädlich ist.

• Bevor Sie zur Tour nach Tschernobyl aufbrechen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Pässe dabei haben, da Sie sonst die Sperrzone von Tschernobyl nicht betreten dürfen.

• Die Kleidung sollte den größten Teil des Körpers bedecken, was bedeutet, dass Touristen Kleidung mit langen Ärmeln und langen Hosen sowie geschlossenes Schuhwerk tragen sollten. Im Gebiet der Sperrzone sind keine Tanktops, T-Shirts, Shorts oder Sandalen erlaubt.

• Touristen sollten 10-15 Minuten vor Abfahrt zum Treffpunkt kommen, um pünktlich um 8 Uhr abfahrbereit zu sein.

• Touristen dürfen Snacks und alkoholfreie Getränke mitnehmen.

• Nach der Rückkehr von der Tour nach Tschernobyl sollten Sie duschen und sich die Haare waschen. Denken Sie auch daran, dass Kleidung und Schuhe ebenfalls gewaschen werden sollten.

 Einige fühlen möglicherweise Trauer und Depressionen und sehen das Bild von zerbrochenen Leben und Schicksalen. Andere werden Reisen in Echtzeit erleben und Dinge finden, wie sie vor mehr als 30 Jahren waren. Ohne Zweifel wird die Tour nach Tschernobyl für jeden Besucher zu einem lebenslangen Erlebnis.

Machen Sie mit uns geführte Touren nach Tschernobyl und erhalten Sie die gesamte Bandbreite an Emotionen und tieferen Kenntnissen über die entscheidende Katastrophe in der Geschichte des technologischen Fortschritts.

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Touren nach tschernobyl und sicherheit: wie strahlung den menschlichen körper beeinflusst

Der Unfall im Kernkraftwerk Tschernobyl hat gezeigt, dass selbst ein friedliches Atom tödlich sein kann. Die 30 Kilometer lange Sperrzone und die Geisterstadt Pripyat erinnern seit vielen Jahren an die Kosten von Fehlern auf dem Weg des technologischen Fortschritts. Jetzt ist dieses Gebiet für Besucher zugänglich.

Touren nach Tschernobyl und Pripyat sind besonders bei Ausländern beliebt. Aber sind solche Reisen sicher? Wie wirkt sich Strahlung auf den Körper aus?

Strahlenexposition in Dosen über 0,7 Gy verursacht Strahlenkrankheit. Zunächst sind Lymphknoten, Blut, Haut, Knochenmark, Milz und Schleimhäute betroffen - Organe, deren Zellen sich schneller teilen. Ihre chemische Zusammensetzung und Eigenschaften ändern sich aufgrund der Zerstörung intermolekularer Bindungen. Kleinere Strahlendosen schädigen einzelne Zellen, verringern die Immunität des Körpers und fördern die Bildung von bösartigen Tumoren und genetischen Mutationen.

Aufschlussreiche Touren nach Tschernobyl: Erfahren Sie mehr über die Arten der Strahlung

Die zerstörerische Wirkung von Strahlung auf den Körper beruht auf seiner Natur. Es ist ionisierende Strahlung - eine Art von Energie, die Elektronen aus Atomen stößt und sie in Ionen umwandelt. Dies schädigt Zellmembranen und DNA.

Es gibt drei Arten ionisierender Strahlung:

  • • Alphastrahlung. Sie gilt als relativ harmlos. Dringt nicht in Haut oder Kleidung ein. Aber es kann durch offene Wunden, Mund, Atemwege in den Körper gelangen und ernsthafte Schäden verursachen.
  • • Betastrahlung. Kann in die Haut eindringen. Geht nicht durch Ziegel oder Holz. Kann wichtige Organe schädigen, wenn es auf die gleiche Weise wie die vorherige Art aufgenommen wird.
  • • Gammastrahlung. Die gefährlichste Art. Es dringt fast ungehindert in den Körper ein. Kann durch eine Beton- oder Schwermetallschicht gestoppt werden.

Die gleiche Strahlendosis kann verschiedene Menschen unterschiedlich betreffen. Vererbung, Immunstatus und psychische Gesundheit spielen eine große Rolle bei der Krankheitsresistenz.

Wie reinige ich den Körper von radioaktiven Elementen?

Radionuklide sind schwer aus dem Körper zu entfernen. Aber es gibt Substanzen, die dazu beitragen. Pektine, die allen aus Marmeladen und dicken Konfitüren bekannt sind, verbinden sich bei der Verdauung von Lebensmitteln mit Schwermetallen und Radionukliden. Das entstandene, unlösliche Salz wird aus dem Körper ausgeschieden, ohne über die Darmwand aufgenommen zu werden.

Einige Fraktionen von Pektin gelangen in den Kreislauf, binden an Radionuklide und werden über Urin ausgeschieden. Neben Früchten kommen in allen höheren Pflanzen Pektine vor.

Sichere Touren zu den historischen Stätten von Tschernobyl

Die Zone von Tschernobyl ist eine sichere Einrichtung. Die einzige Möglichkeit, legal dorthin zu gelangen, sind organisierte Touren von Kiew nach Tschernobyl.

Eine Reise nach Tschernobyl wird ein unvergessliches Geschenk für den Liebhaber extremer Erholung sein. Geschenkgutschein Preis - UAH 1215.

In Begleitung professioneller Guides können Sie in die postapokalyptische Atmosphäre von Tschernobyl eintauchen und die Leistung der Helden-Liquidatoren schätzen. Die Routen sollen nicht nur den Touristen nachhaltig beeindrucken, sondern auch seine Sicherheit gewährleisten.

Für einen Tag in der Sperrzone erhalten Sie eine 160-mal geringere Strahlendosis als bei der Fluorographie. Jeder Führer hat einen Geigerzähler, und Sie können persönlich überprüfen, ob der Körper nicht geschädigt wird. Die Hauptgefahr ist jetzt nicht die Strahlung, sondern die mehrstöckigen Strukturen verlassener Gebäude.

Was ein Tourist in Tschernobyl und Pripyat beachten sollte:

In Tschernobyl gibt es eine Ausgangssperre. Nur Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, werden in die Zone aufgenommen. Sie müssen einen Reisepass dabei haben. Für den Ausflug ist es besser Kleidung zu wählen, die den Körper vollständig bedeckt.

Während der Tour müssen Sie den Anweisungen des Reiseführers folgen und in Gruppen gehen. Es ist verboten, Pilze und Beeren zu pflücken. Berühren Sie keine Fremdkörper und nehmen Sie diese nicht mit. Wenn Sie die Zone verlassen, müssen Sie die Strahlenkontrolle durchlaufen.

Wenn Sie die Sicherheitsregeln einhalten, bringt Ihnen ein Ausflug in die Tschernobyl-Zone viele Emotionen und bereichert Sie mit einem unvergesslichen Erlebnis. Sie werden eine der dramatischsten Seiten der modernen ukrainischen Geschichte berühren

Touren nach tschernobyl und sicherheit: wie strahlung den menschlichen körper beeinflusst

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Tschernobyl Tour – Eine Reise in die Vergangenheit

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour - Ist die Reise, der Tagesausflug in die nukleare Sperrzone der Ukraine Kiew gefährlich? Meine Erfahrungen zum Tschernobyl Tourismus

Tschernobyl Tour – Wie kommt man nur auf die Idee dort hin zu fahren?

Diese Frage und ungläubige Blicke waren die erste Reaktion derer, denen ich mein nächstes Reiseziel Tschernobyl verraten hatte. Dann folgte oft noch eine weitere Kettenreaktion von Fragen, wie zum Beispiel „ Ist das sicher? “ oder „ Die Strahlung ist doch viel zu hoch! “ bis hin zu „ Dann brauchst du nachts nicht mehr das Licht anschalten! Haha “.

Ich möchte dir hier gerne beschreiben, dass eine Reise nach Tschernobyl und der Geisterstadt Pripyat keine verrückte Reise ist. Daher gibt es auch ein paar Hintergrundinformationen, die du dir gerne anschauen kannst, wenn es dich interessiert. Ich fand meine Tschernobyl Tour sehr intensiv und gut und würde diese sofort noch einmal unternehmen. Jetzt kommen alle Facts zur Chernobyl Tour…

Tschernobyl 1986 – Diese Reise hat eine lange Vergangenheit

Ich war 15 Jahre alt und am 29. April 1986 kamen die ersten Nachrichten des „ Super GAU “ in den Medien auf. Drei Tage zuvor am 26. April kam es nach der Explosion des Reaktor 4 in Tschernobyl zur Kettenreaktion und somit zur Kernschmelze. Zu dieser Zeit hatten schon die ersten Liquidatoren (Helfer) ihr Leben gelassen um eine viel viel größere Katastrophe abzuwenden. Ich hatte damals das Gefühl, dass wir die Auswirkungen gar nicht abschätzen konnten oder gar verstanden, was dort passierte. Eins fühlte jeder zu dieser Zeit – Unsicherheit . Jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Ort der Unsicherheit aufzusuchen um selber festzustellen wie sich dieser Ort anfühlt.

Was ist am 26. April 1986 in Tschernobyl passiert in 96 Sekunden

Eine sehr gute Zusammenfassung hat das ZDF zum 30. Jahrestag ins Netz gestellt In 96 Sekunden wird dir erklärt, was vor 30 Jahren in Tschernobyl geschah.

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Auf zur Tschernobyl Tour

Um in die Sperrzone nach Tschernobyl zu kommen, benötigst du eine spezielle Genehmigung. Du kannst zwar diese Genehmigung selber organisieren und dann mit einem Guide die Sperrzone besuchen, aber das habe ich nicht gemacht – mein Russisch ist einfach zu schlecht dafür. Ich habe mich für eine geführte Tour mit „CHERNOBYLwel.come“ entschieden, denn sie übernehmen alle Formalitäten und die Tour startet und endet in Kiew. Die 1 Tages Pripyat Tschernobyl Tour habe ich einfach über das Internet zu Hause gebucht.

Morgens um 8 Uhr treffen sich alle Teilnehmer am Hauptbahnhof in Kiew. Unsere Gruppe besteht aus 2 Chinesen, 2 Österreicher und 6 Deutschen. Unser Guide Sergej überprüft die von uns vorab übermittelten Passnummern, da wir nur mit Pass in die Sperrzone zutritt bekommen.  Kurz darauf sitzen wir alle im Bus, es geht los. Während der Fahrt, die eine gute Stunde beträgt, erklärt uns Sergej alles Notwendige, kassiert den Tour Preis und zeigt uns ein sehr informatives Video Battle of Chernobyl .

Betreten der Sperrzone Tschernobyl

Einfahrt zur Sperrzone nach Tschernobyl und Pripyat

Tschernobyl Tour – Einfahrt zur Sperrzone nach Tschernobyl und Pripyat

Die Einfahrt zur Sperrzone nach Tschernobyl ähnelt einer Grenze. Ein Schlagbaum liegt quer über der Straße und ein paar Polizisten oder Militärangehörige stehen vor dem kleinen Häuschen. Sergej verschwindet mit einer Liste und unseren Pässen und kommt nach einer kurzen Zeit wieder. Nun verliest er die „Spielregeln“, wie z.B. nichts aus der Sperrzone mitnehmen, nichts anfassen oder sich irgendwo hinsetzen. Danach unterschreibe ich noch, dass der Aufenthalt und alle daraus entstehenden Folgen auf meine eigene Gefahr geht und ich niemanden haftbar dafür machen kann. Naja, so etwas unterschreibe ich des Öfteren, ob in Afrika oder Asien . Danach öffnet sich der Schlagbaum und wir laufen in die Todeszone rein.

Das Gefühl Tschernobyl überkommt mich

Altes Kulturzentrum kurz nach der Einfahrt zur 30-Kilometer-Sperrzone

Altes Kulturzentrum kurz nach der Einfahrt zur 30-Kilometer-Sperrzone

Die Sonne strahlt und es ist ein wundervoller Tag im Oktober. Kurz nach dem Checkpoint erreichen wir unseren ersten Stop, den kleinen Ort Zalissya. Wir laufen ein paar Schritte in den Wald und die ersten zerfallenen Häuser verstecken sich drin. Hier komme ich ins Grübeln , was soll hier schon gefährlich sein? Die Sonne, der blaue Himmel, die Bäume – es ist alles wie immer und dennoch ist es anders. Die Strahlung ist gegenwärtig , auch wenn sie hier fast so gering ist wie in Kiew oder Frankfurt. Wir erreichen ein größeres Haus, was scheinbar schnell verlassen wurde und j etzt fühle, oder realisiere ich erst was hier mal passiert sein muss. Die Gedanken fahren Achterbahn und ich denke an den Informationsfilm zurück.

Wie müssen sich die Menschen damals Ende April 1986 gefühlt haben? Du siehst keine Bedrohung , du schmeckst nichts, du riechst nichts, die Sonne scheint und der Himmel ist blau und dennoch kommt jemand und sagt dir, dass du dein Zuhause für immer verlassen musst.

Dieses Gefühl, so intensiv habe ich noch nie gehabt, obwohl ich die Geschehnisse von damals kannte. Der Besuch hat sich jetzt für mich schon gelohnt, alleine für dieses Gefühl.

Mittagspause auf der Tschernobyl Tour

Das einizige Hotel in Tschernobyl - Hier haben wir zu Mittag gegessen

Das einizige Hotel in Tschernobyl – Hier haben wir zu Mittag gegessen auf unserer Tschernobyl Tour

Auf unserem weiteren Weg kommen wir noch an ein paar Denkmälern vorbei und erreichen dann das Hotel Chernobyl mit seiner Kantine. Mittagspause es gibt leckeres ukrainisches Essen. Die Pause ist mir zu lang, denn ich will gerne weiter, ich bin neugierig. Hier übernachtet man, wenn man die 2 Tages Pripyat Tschernobyl Tour mitmacht.

Das Geheime Dunga-1 oder Tschernobyl-2 die Abhörstation

Raketenspähsystem Duga 1 (auch Tschernobyl-2 genannt) 150 Meter hoch und 750 Meter ln lang

Raketenspähsystem Duga 1 (auch Tschernobyl-2 genannt) 150 Meter hoch und 750 Meter lang wird auf der Tschernobyl Tour besucht

Tschernobyl-2 oder Duga-1 war eine Radaranlage , die der strengsten militärischen Geheimhaltung unterlag. Selbst die Bewohner der 12 Kilometer entfernten Stadt Prypjat wussten nicht genau, worum es sich bei dem Stahlgerüst, das über den Wald herausragte, tatsächlich handelte. Offiziell war es als eine Art Ferienlager beschrieben und nur ein schmaler Betonplattenweg führt durch den Wald zu diesem geheimen Ort. Selber habe ich gar nicht gewusst, dass es so etwas gab. Drei solcher Anlagen gab es in der UDSSR und der Standort der Anlage kommt nicht von ungefähr. Die Abhörstation Duga-1 verschlang Unmengen an Storm , Energie war in dieser Zeit nicht immer in der UDSSR vorhanden. Gut wenn neben an die Kernkraftwerke in Tschernobyl stehen, denn diese lieferten immer die Energie Mengen, die dieses Ungetüm am Laufen hielt. Von hier aus wurde die USA abgehört und zusätzlich war es ein Frühwarnsystem für abgeschossene Atomraketen aus Amerika.

Die Anlage darf man eigentlich nicht besuchen, aber niemand ist hier und so wagen wir uns hinter die Verbotsschilder. Die Anlage Duga-1  passt gar nicht auf meine Kamera, denn sie ist 150 Meter hoch und 750 Meter lang – verrückt.

Kopachi Kindergarten – Nur noch 7 km bis zum Reaktor

Kopachi Kindergarten - 7 km von Tschernobyl entfernt

Auf der Tschernobyl Tour – Kopachi Kindergarten – 7km von Tschernobyl entfernt

Der engere 10 Kilometer Umkreis ist gekommen und wir erreichen den Kindergarten von Kopachi . Er ist das letzte Überbleibsel eines einst 1114 Einwohner zählenden Dorfes. Vor dem Kindergarten steht wieder einmal ein Denkmal und ein Warnschild, dass hier ein radioaktiver Hotspot ist. Der Geigerzähler schlägt Alarm mit über 12 µSv/h , aber wieso hier eine so hohe Strahlung vorliegt wissen wir nicht.

Im Kindergarten drin wird es wieder bedrückend, Puppen und Töpfchen stehen noch herum und mahnen schweigend an – gute 30 Jahre lang.

Was mir auffällt ist, dass trotz der Strahlung scheinbar einige Sachen hier mitgenommen wurden. Dies wird mir noch öfters in Prypjat auffallen und auf die Frage gibt Sergej die Antwort, es gab Leute, die hier geplündert haben. Wer nimmt stark radioaktive verseuchte Materialien mit und wie skrupellos sind diese Leute, wenn sie diese Sachen verkaufen? Oder sind sie einfach nur dumm?

Reaktor 4 Tschernobyl und daneben steht der neue Sarkophag

Reaktor 4 von Tschernobyl im Hintergrund

Reaktor 4 von Tschernobyl im Hintergrund – Tschernobyl Tour

Tschernobyl sollte einst zu der größten Kernkraftanlage der Welt, mit elf Reaktoren ausgebaut werden . Ich stehe vielleicht noch zwei Kilometer vor den gigantischen Anlagen. Auf der rechten Seite die Kühltürme für Reaktor 5 und 6, diese standen 1986 schon. Der Reaktor 4 war noch nicht am Netz, sondern gerade wurden noch Tests zum Anlaufen durchgeführt . Bei diesem Test kam es dann zum Super-GAU . Links im Hintergrund steht der Reaktor 4 und der neue Sarkophag ist gut zusehen.

Wir fahren weiter und kurz darauf stehen wir am Reaktor 4. Sergej gibt uns kurz noch einige Instruktionen: „Ihr könnt den Reaktor und den Sarkophag fotografieren, aber nicht das Tor dazwischen mit den Mitarbeitern. Sonst kann es Ärger geben!“

Verrückt denke ich, ich stehe an einer Stelle, die mir vor 30 Jahren den sicheren Tod innerhalb von Tagen oder Stunden gebracht hätte . Der Geigerzähler zeigt heute 3,37 µSv/h an. Sergej sagt uns, ab und zu gibt es hier Werte von 6 – 7 µSv/h . Wir fotografieren beide „ Katastrophensehenswürdigkeiten “ und setzen unsere Fahrt zur Geisterstadt fort.

Prypjat – Die Geisterstadt

Die Zeit rennt und gegen halb drei kommen wir in Prypjat an. Diese sogenannte Geisterstadt war damals eine sehr junge Stadt, denn das Durchschnittsalter der Einwohner betrug gerade mal 26 Jahre. 1970 wurde Prypjat gegründet und war für die damalige Zeit eine sehr moderne Stadt mit allem Komfort. Alt wurde sie jedoch nicht, denn am 27. April 1986 wurden die 49.000 Bewohner Prypjat´s innerhalb von zweieinhalb Stunden evakuiert . Damals wurde den Bewohner nur gesagt, um eine Panik zu vermeiden, dass sie für drei Tage ihr Zuhause verlassen müssten, aber sie kamen nie wieder zurück.

Das Besondere an diesem Ort auf der Tschernobyl Tour

Der Vergügungspark von Prypjat sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden - Es kam nie dazu

Der Vergügungspark von Prypjat sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden – Es kam nie dazu – Ein Highlight auf der Tschernobyl Tour

Diese Stadt ist was Besonderes, denn wo findet man auf der Welt eine komplette Stadt, die im Jahre 1986 stehen geblieben ist. Nicht nur, dass an der Stadt sich seit über dreißig Jahren sich nichts mehr verändert hat, sondern innerhalb von Minuten verlassen wurde macht das Besondere aus. Leider wurde wohl auch sehr viel geplündert in den Jahren und ein paar Einwohner durften auch nochmal zurückkommen um ein paar Gegenstände mitzunehmen. Eigentlich verrückt, denn diese Sachen sind alle stark kontaminiert gewesen.

Wir laufen durch die Straßen und kommen an vielen Punkten vorbei, von denen ich schon einmal Fotos gesehen habe. In den kommenden eineinhalb Stunden kommen wir an dem Kulturpalast „Energetik“, Hotel „Polissja“, Ehemaliges Kernenergie-Institut, Kino, Schiffanlegestelle, Theater, Schule, Schwimmbad und dem bekannten Rummelplatz vorbei. Hier können wir überall ungehindert unseren Entdeckungsdrang nachgehen und Fotos machen, nur muss man aufpassen wohin man tritt.

In einer Schule in Prypjat liegen tausende Gasmasken für Kinder auf dem Boden

In einer Schule in Prypjat liegen tausende Gasmasken für Kinder auf dem Boden

Besonders eindrucksvoll sind tausende von Kindergasmasken in der Schule, die alten Propagandabilder zum 60. Jahrestag der Sowjetunion, deren Untergang angeblich im direkten Zusammenhang mit dem Unfall in Tschernobyl in Verbindung gebracht wird. Jedoch besonders faszinierend finde ich den Rummelplatz mit seinem Riesenrad , das nie einen Besucher befördert hat. Der Rummelplatz sollte nämlich am 1. Mai 1986 seinen Betrieb aufnehmen, aber zu diesem Zeitpunkt war Prypjat bereits eine Geisterstadt.

Mein Fazit zur Tschernobyl Tour und diesem außergewöhnlichen Reiseziel

Ich kann verstehen, dass dennoch Leute verunsichert sind Tschernobyl zu besuchen , aber ich kann es dir nur empfehlen. Noch kurz zur Tour, ich hätte lieber noch ein oder eineinhalb Stunden mehr Zeit in Prypjat gehabt, da es dort viel zu sehen gibt. Leider verging die Zeit zu schnell und da wir vor 18 Uhr die Sperrzone verlassen mussten war es etwas stressig. Meine Empfehlung ist, dem Guide klar zu sagen, dass man sich die ganzen Denkmäler nicht ansehen möchte, dann bleibt auch genügend Zeit für Prypjat.

Wie gefährlich ist der Besuch und eine Tschernobyl Tour heute?

Strahlung gibt es auf der ganzen Welt und sie ist immer da, auch ganz ohne Tschernobyl oder Fukushima. Wer in den Urlaub fliegt, der bekommt sogar eine extra Portion Höhenstrahlung ab . Ich gehe aber davon aus, dass sich da kaum einer irgendwie auskennt. Dann kommen noch unterschiedliche Maßeinheiten ins Spiel und spätestens jetzt wird es unübersichtlich. Da unser Geigerzähler bei der Tour in Tschernobyl die Maßeinheit Mikrosievert = µSv anzeigte werde ich diesen Wert hier bevorzugen.

Zitat vom Bundesamt für Strahlenschutz: Der Mensch lebt seit jeher auf Grund von natürlichen Strahlenquellen in einer strahlenden Umwelt. Die dadurch vorhandene natürliche Strahlenexposition führt für ein Mitglied der Bevölkerung in Deutschland zu einer jährlichen effektiven Dosis von durchschnittlich 2,1 Millisievert (mSv) = 2.100 µSv . Je nach Wohnort, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten reicht sie von circa 1 Millisievert (=1.000 µSv) bis zu 10 Millisievert (=10.000 µSv).

Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Tagesbelastung von 5,7534266 µSv und einer durchschnittlichen stündlichen Belastung von 0,23972603 µSv . Da raucht nicht nur dir der Kopf, mir beim Schreiben des Artikels auch.

Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz ist die Überschreitung des Grenzwertes von 20.000 µSv im Kalenderjahr in beruflichen Bereichen nicht gestattet. Dies hat zur Folge, dass man am Tag nicht mehr als es 54.79452 µSv und pro Stunde 2.28311 µSv abbekommen sollte. Interessant sind die folgende Alltagsbeispiele:

Beispiele Strahlenbelastung aus dem Alltag

Wenn ich jetzt die Tour mit den gemessenen µSv/h mal überschlage, dann waren es ungefähr 1,8 – 2,3 µSv/h (konservativ geschätzt). Der Besuch in der Chernobyl Exclusion Zone (Sperrzone) hat knappe sieben Stunden gedauert und somit gibt es eine Strahlenbelastung von 12,6 – 16,1 µSv . Somit liegt dieser Wert weit unter der Hälfte, die das Bundesamt für Strahlenschutz als tägliche Höchstdosis angibt.

Da du nicht jeden Tag so einen ungewöhnlichen Ort in deinem Leben aufsuchst, wird die Reise in die Sperrzone nach Tschernobyl und Pirpyat für deine Lebenserwartung keine Rolle spielen. Dann ist ein Kurztrip nach New York im Flugzeug „strahlenteschnisch“ vier bis fünfmal so hoch . Und habe ich dich überzeugen können, dass es nicht gefährlich ist?

Die Bilder aus der Sperzone Tschernobyl

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Einfahrt zur 30-Kilometer-Sperrzone. Laut Geigerzähler liegt die Strahlung gerade mal bei 0,13 µSv

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Einfahrt zur Sperrzone nach Tschernobyl und Pripyat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Der Super-GAU in der Geschichte der Menschheit war am 26. April 1986 in Chernobyl

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Chernobyl and Pripyat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Altes Kulturzentrum kurz nach der Einfahrt zur 30-Kilometer-Sperrzone

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Ortseingangsschild von Tschernobyl

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Gedenkstätte für alle verlassenen Orte in der Sperrzone mit deren Namen

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Der einzige Brifkasten, der nach dem Unfall aufgestellt wurde

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Unser Guide Sergej erklärt uns auf der Karte das Gebiet um Tschernobyl erklärt und was wir auf der Tour besuchen

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Lenin Statue

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Das einzige Hotel in Tschernobyl - Hier haben wir zu Mittag gegessen

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Denkmal für die verstorbenen Feuerwehrleute

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kleine Ausstellung von Geräten, die 1986 zur Aufräumung nach dem Unfall benutzt wurden

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Eingang zum Raketenspähsystem Duga 1 (auch Tschernobyl-2 genannt)

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Raketenspähsystem Duga 1 (auch Tschernobyl-2 genannt)

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Raketenspähsystem Duga 1 (auch Tschernobyl-2 genannt) 150 Meter hoch und 750 Meter lang

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Feuerwehrwache der Raketenspähsystem Duga 1

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Übersichtsmodell vom Raketenspähsystem Duga 1

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Hier ist ein Hotspot markiert

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Hotspot mit 9 - 12 µSv/h

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kopachi Kindergarten - 7km von Tschernobyl entfernt

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kopachi Kindergarten - 7 km von Tschernobyl entfernt

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Reaktor 4 mit neuer Schutzhülle neben an

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Zufahrt zu den Reaktoren 1 - 4 von Tschernobyl

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Reaktor 4 von Tschernobyl

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Reaktor 4 von Tschernobyl mit Denkmal im Vordergrund

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Reaktor 4 von Tschernobyl - 3,37 µSv/h

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Die neue Schutzhülle für Reaktor 4 von Tschernobyl

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Ortseingangschild von Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Hotspot Markierungen werden immer noch benötigt

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Natur in Prypjat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine So sah es hier in Prypjat mal an dieser Stelle vor 30 Jahren aus

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Die Natur holt sich Prypjat zurück

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Wasserautomat - Der Zerfall ist überall sichtbar

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Die Bootsanlegestelle von Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Das alte Kino in Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Einst das das Rathaus / Stadtverwaltung - Nach der Havarie Sitz der Atomenergiebehörde

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Das ehemalige Hotel Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kulturpalast Energetik in Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Haus der Kulturpalast Energetik (links) und dem Hotel Prypjat (rechts)

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Ein Lost Places Vergnügen ist die Geisterstadt Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kommunistische Überbleibsel aus vergangenen Zeiten

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Theater / Mehrzweckhalle in Prypjat

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Der Zerfall in der Sperrzone ist sichtbar

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Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Der Vergnügungspark von Prypjat sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden - Es kam nie dazu

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine So sah es hier in Prypjat mal an dieser Stelle vor 30 Jahren aus a

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Auf Spurensuche in Prypjat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine In einer Schule in Prypjat liegen tausende Gasmasken für Kinder auf dem Boden

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine In einer Schule in Prypjat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine In einer Schule in Prypjat - Sporthalle

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Das Schwimmbad von Prypjat

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Aus dem Schwimmbad von Prypjat fotografiert

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Kontaminationsscanner - beim Verlassen der Sperrzone von Tschernobyl

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine

Tschernobyl Tour | Prypjat Tour die nukleare Sperrzone der Ukraine Tschernobyl Tour | Prypjat Tour - Ist die Reise, der Tagesausflug in die nukleare Sperrzone der Ukraine Kiew gefährlich? Meine Erfahrungen zum Tschernobyl Tourismus

Du warst schon mal in Tschernobyl und Prypjat? Oder es steht jetzt auf deiner Bucketlist ? Mich wurde es freuen zu erfahren, wie du es fandest oder warum du dort hin möchtest und freue mich über ein Kommentar. Vielleicht habe ich die auch die Unsicherheit mit dem Beitrag genommen, dann schreib mir doch.

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Weitere Infos und Links zu Tschernobyl

  • Nuklearkatastrophe von Chernobyl (Wikipedia)
  • Kernkraftwerk Chernobyl (Wikipedia)
  • Stadt Prypjat (Wikipedia)
  • Duga-3 Abhöranlage (Wikipedia)
  • Duga-3 Abhöranlage (Google Maps)
  • Drohnenflug über Prypjat und Duga-3 (Youtube)

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Über den Autor

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Hallo ich bin Jens, Weltreisender, Entdecker und auch Blogger. Ich blogge aus Leidenschaft und mein Wunsch ist es dich zu inspirieren auf Reisen zu gehen. Seit 2004 reise ich mit dem Rucksack um die Welt und das wenn möglich im Budget Bereich. Reisen muss nicht teuer sein und Abenteuer erlebt man nicht im Hotel auf der Couch. Meine Blog Artikel entstehen nach einer Reise, ich möchte diese mit meinen Erfahrungen füllen und dir dazu noch viele Tipps und nützliche Informationen dazu geben. Übrigens, kannst du dir vorstellen, dass in einem normalen Blog Artikel bis zu 10 Arbeitsstunden stecken. Authentizität ist mir wichtig und ist der Reise Blog werbefrei und soll auch in Zukunft bleiben.

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Weltreise Blog » Reiseziele » Reise nach Tschernobyl: die strahlende Tour zum Atomkraftwerk

Reise nach Tschernobyl: die strahlende Tour zum Atomkraftwerk

  • 24. Juni 2019

Lust auf eine besondere Reise? Komm mit auf die (leicht) strahlende Tour zum Atomkraftwerk Tschernobyl.

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Willkommen im Backpacker Reiseblog

Erfahre mehr über mich!

Bist du alt genug um dich an den Fall der Berliner Mauer zu erinnern ?

Wo warst du, als du von den Flugzeugen im World Trade Center erfahren hast ?

Ein ebenso epochales Ereignis war das Unglück von Tschernobyl 1986 .

Ich war erst 7 und zu jung um die Atom-Katastrophe zu verstehen. Um so mehr fasziniert mich heute der größte nukleare Unfall und seine Folgen .

Ohne das Unglück von Tschernobyl würden wir in einer anderen Welt leben !

Gorbatschow nannte es sogar als Hauptgrund für das Ende der Sowjetunion . Schlimmer noch als der enorme wirtschaftliche Schaden war das Systemversagen.

Stell dir mal vor Tschernobyl wäre nicht passiert und es gäbe die Sowjetunion heute noch .

Anschaulich werden Fehler im sowjetischen System in der gut gemachten HBO Mini-Serie „Chernobyl“ (2019) dargestellt. (läuft in Deutschland auf Sky)

Aber um Tschernobyl wirklich zu verstehen, musst du den Unglücksort besuchen . Das ist auf einer Osteuropa-Reise einfach und ungefährlich. Hier erfährst du wie und warum.

Tschernobyl Karte: Übersicht über die Sperrzone

Auf der Karte siehst du in blau die Route einer Standard-Tagestour von Kiew nach Tschernobyl. Das in lila ist die 30-Kilometer-Sperrzone und das rote die 10-Kilometer-Sperrzone.

Tschernobyl Tour: Kiew Tagesausflug mit Führung

Eine Möglichkeit Tschernobyl zu sehen ist ein Tagesausflug von der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Das gehört zum Standard-Programm von rund einem Dutzend Touranbietern.

Es gibt auch keine legale Alternative die Sperrzone individuell zu besuchen. Nur die Touranbieter können dich bei den Checkpoints für einen Besuch anmelden.

Wenn du die rund 85 Euro für eine Tagestour bezahlst, musst du dich dann aber auch um gar nichts kümmern. Selbst das Mittagessen ist bei den meisten Touren inklusive.

Die Touren finden mit wenigen Ausnahmen täglich statt. Weil Tschernobyl immer beliebter wird, musst du mit immer mehr anderen Tourgruppen rechnen.

Praktische Infos zu den Touren findest du am Ende des Artikels.

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Strahlung in Tschernobyl: Ist ein Besuch gefährlich?

Der große Vorteil einer Tour ist natürlich, dass dein Führer Bescheid weiß, wo die Radioaktivität gefährlich hoch ist.

Der größte Teil der Sperrzone ist heute unbedenklich. Es gibt aber nach wie vor einige radioaktive Hotspots, die man meiden sollte.

Dazu gehören Moosflächen und Pilze, die Radionuklide besonders stark aufnehmen. Aber auch ganze Gebiete sind noch kontaminiert, wie der „rote Wald“ nahe dem Reaktor.

Wenn du die vermeidest ist selbst ein mehrtägiger Besuch ungefährlich. Die Strahlenmenge bei einem Flug nach Kiew ist höher als in einem Tag in der Sperrzone.

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Prypjat besuchen: Die Geisterstadt bei Tschernobyl

Die größere Gefahr sind die langsam baufälliger werdenden Gebäude. Offiziell ist das Betreten zwar verboten, aber das stört niemanden – zum Glück!

Die Geisterstadt Prypjat ist nämlich das eigentliche Highlight des Ausflugs. Für eine kurze Exkursion gehen wir durch den verlassenen Kulturpalast und durch eine Schule.

Vor dem Reaktorunfall war Prypjat quasi ein Silicon Valley der Sowjetunion. Nur Musterbürger durften in der Modellstadt 3 Kilometer vom Atomkraftwerk wohnen.

1986 wurde die Stadt nach dem Unfall evakuiert und die Uhren sind stehengeblieben. Du gehst heute vorbei an Sowjet-Propaganda und einem nie eröffneten Vergnügungspark. Der ganze Ort ist ein Museum.

Willkommen in Prypjat, Bevölkerung 0. Stell dir vor, dass nach dem Ende der Menschheit einmal alle unsere Städte so aussehen werden.

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Tschernobyl heute: Bilder vom Sieg der Natur

Mindestens ebenso interessant wie Urban Exploration in den Gebäuden ist das viele Grün außerhalb. Die Natur hat sich Prypjat längst zurückerobert.

Schon der zentrale Platz vor dem Kulturpalast erinnert an einen Endzeitfilm. Bäume wachsen hier nach mehr als 30 Jahren durch die Fliesen und aus dem Asphalt.

Die ehemals breiten Parade-Straßen in Prypjat sind nur noch einspurig befahrbar. Links und rechts wuchert dichter Wald. Manchmal kannst du aus dem Busfenster ein Gebäude ausmachen.

Wir sehen keine Tiere, aber es soll hier viele Elche, Wölfe, Wildschweine und Rehe geben. Die Rest-Strahlung ist kein so großer Feind wie der Mensch außerhalb der Sperrzone.

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Friede Freude Eierkuchen in Tschernobyl?

Im Verlauf der Tour stellt sich nicht nur wegen der vielen Natur ein Eindruck von Harmlosigkeit ein. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber Friede Freude Eierkuchen eher nicht.

Einmal stehen wir Schlange am Selfie-Spot direkt vor dem havarierten Reaktor. Der Geigerzähler zeigt sich selbst hier sehr müde. Er schlägt auf der Tour nur einmal, beim Vorbeifahren am roten Wald aus.

Auch dank der laxen Sicherheitsvorschriften kommt kein Gefühl von Gefahr auf. Die Militärs stehen gelangweilt rum. Für Tausende von hier lebenden Arbeitern ist die Sperrzone sowieso Alltag.

Es hilft auch nicht, dass wir mit einer großen Gruppe von 30 Leuten in einem Reisebus unterwegs sind. Immer wieder sehen wir andere Tourgruppen, obwohl wir versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen.

In vielen der Gebäude empfangen uns Stillleben mit schön drapierten Gasmasken oder Kinderpuppen. Die Sperrzone wirkt so eher wie die disneyfizierte Inszenierung einer Katastrophe.

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Ist eine Tschernobyl Tour Katastrophentourismus?

Aber ist es schlimm, wenn die Sperrzone um Tschernobyl heute eher harmlos ist? Sollten wir uns nicht freuen, dass selbst so ein Super-GAU viel weniger bleibende Schäden hinterlässt als erwartet?

Besucher in Tschernobyl sind Teil des weltweiten Katastrophentourismus. Aber wem schadet der Tourismus in Tschernobyl? Der von Krieg und Währungskrise gebeutelten Ukraine sicher nicht.

Sind die Liquidatoren die Leidtragenden, weil sie am heutigen Selfie-Spot ihre Gesundheit für den Bau des Sarkophags riskiert haben? Oder haben sie genau für diese Unbeschwertheit heroisch gekämpft?

Tschernobyl ist sehr polarisierend. Wenn du mich fragst ist das Unglück ein Mahnmal gegen Lügen und gegen das Sparen bei der Sicherheit. Es ist ein Fanal für eine gute Sicherheitskultur.

Wenn ein Boeing Manager einem Angestellten sagt, dass er einen Baufehler beim 737 Max verheimlichen soll, dann muss ohne zu Überlegen die Antwort kommen: „Das ist ja wie bei Tschernobyl!“

Tschernobyl unterscheidet sich in dem Punkt nicht von Auschwitz oder Hiroshima. Je mehr Leute in die Sperrzone kommen um so besser. Wir müssen uns an das Unglück und die gemachten Fehler erinnern.

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Todes-Opfer: Welche Folgen hatte Tschernobyl?

So schlimm Tschernobyl auch war. Bei einem Besuch lernst du, dass sich viele Mythen um die größte Nuklearkatastrophe ranken. Ich war vorher fest überzeugt Tschernobyl hätte zu Missbildungen geführt und zu Hunderttausenden Todesopfern.

Laut offiziellen Zahlen sind 31 Menschen direkt durch Tschernobyl umgekommen. Nur Opfer aus dem Jahr 1986 zu zählen ist natürlich Blödsinn. Wenn du alle Folgeopfer bis heute mitzählt, sind es mehrere Hundert Todesfälle .

Die Weltgesundheitsorganisation geht von 4.000 Todesopfern aus . Das sind Hochrechnungen über Todesfälle durch Strahlenfolgen bis 2065, vor allem Krebs. Die Langzeitfolgen waren nicht so gefährlich, wie man zuerst angenommen hatte.

Greenpeace kommt in einer eigenen Hochrechnung auf viel mehr Todesopfer, nämlich 93.000. Übertriebene Zahlen und erfundene Horrorgeschichten über angebliche Fehlbildungen haben laut WHO mehr Menschenleben gekostet als die Strahlung selbst. Psychosomatische Angst war die schlimmste Gesundheitsfolge von Tschernobyl .

Überrascht? Das war ich allerdings auch, als ich mich wegen unserem Besuch mit Tschernobyl beschäftigte. Tschernobyl war sehr schlimm, aber nicht annähernd so schlimm, wie es oft dargestellt wird .

Nicht die Strahlung war das Hauptproblem von Tschernobyl, sondern die Angst davor. Das ist nicht nur geschichtlich interessant. Strahlenangst ist auch heute noch ein großes Problem bei dieser klimafreundlichen Energiequelle .

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Unfall-Ursachen: Wie ist Tschernobyl passiert?

RBMK-Reaktoren wie Tschernobyl hatten um Kosten zu sparen 3 schwerwiegende Baufehler:

  • positiver Blasenkoeffizient
  • Graphitspitzen am Bremsstab
  • keine Sicherheitshülle

Eine unvorbereitete Nachtschicht sollte für einen „Sicherheitstest“ alle automatischen Notfallsysteme abschalten. Dann wurde sie unter Drohungen gezwungen alle Bremsstäbe auszufahren. Durch Baufehler 1 kam es zu einer selbst verstärkenden Leistungssteigerung.

Als die Leistung rasch stieg betätigte die Kraftwerks-Crew die Notabschaltung. Statt zu bremsen, verstärkten die einfahrenden Bremsstäbe wegen Baufehler 2 die Leistung aber noch auf das Hundertfache. Niemand wusste von dem Baufehler, weil er absichtlich geheimgehalten wurde.

Das Kühlwasser verpuffte explosionsartig und ließ den tonnenschweren Reaktor in die Luft schießen. In einer zweiten Knallgas-Explosion wurde der Reaktor dann in der Luft zerrissen. Radioaktives Kernmaterial wurde wegen Baufehler 3 in die Umgebung verteilt und der schmelzende Reaktorkern lag offen. Hier ist der genaue Ablauf des Tschernobyl-Unfalls .

Hätte es einen dieser Baufehler nicht gegeben, egal ob 1, 2 oder 3, dann würden wir den Namen Tschernobyl heute nicht kennen.

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Sicherheitskultur: Kann sich die Katastrophe wiederholen?

Die Chernobyl-Fernsehserie geht zwar auch auf die Baufehler ein, aber vor allem geht es den Machern um die Fehler im sowjetischen System. Mit einer guten Sicherheitskultur hätte die Katastrophe vermieden werden können.

Im Vordergrund steht in der Serie Valery Legasov. Der Leiter des Untersuchungskomitees wollte Baufehler 2 mit der Notabschaltung nach dem Unfall bekannt machen, um ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern.

Selbst in der Glasnost-Ära der Sowjetunion führte das zur Ächtung und zum vorzeitigen Ende seiner Karriere. Er hat sich am zweiten Jahrestag von Tschernobyl das Leben genommen.

Die Sicherheitskultur der Sowjetunion war grottenschlecht. Wer ein Problem ansprach, wurde selbst zum Problem gemacht. Es war wichtiger für Fehler nicht verantwortlich zu sein, statt Fehler zu vermeiden.

Tschernobyl passierte also nicht nur wegen den Baufehlern. Aber ohne die drei Baufehler eines russischen RBMK-Reaktor hätte die Katastrophe von Tschernobyl nicht passieren können.

In einem deutschen AKW wäre das nicht passiert und die deutschen Meiler sind noch uralte Designs aus den Sechziger Jahren.

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„Chernobyl“ TV-Serie & andere Empfehlungen

Du planst noch keine Reise in die Ukraine? Schau erstmal die fünfteilige HBO-Serie „Chernobyl“. Von den Wertungen auf IMDB ist das mittlerweile die beste TV-Serie aller Zeiten .

Die Fernsehserie ist halbwegs realistisch, aber es gibt einige Hollywood-Dramatisierungen . Zum Beispiel wird bei den Szenen im Krankenhaus nahegelegt, dass eine Strahlenerkrankung ansteckend sei, sogar für ungeborene Babies. Strahlenopfer werden aber nicht selbst radioaktiv. Allgemein sind die Strahlenfolgen stark übertrieben dargestellt .

Wenn du über das wahre Tschernobyl lesen willst, nimm dir das 2019 erschienene Buch Midnight in Chernobyl * vor. So viele Fakten wie der New York Times Bestseller hat kein anderes Buch zusammengetragen. Dank mehreren Jahrzehnten Abstand zum Unfall enthält das Buch auch vormals geheime Infos. Midnight in Chernobyl gibt es auch als Hörbuch *.

Überhaupt nicht empfehlen kann ich den B-Movie Horrorfilm „Chernobyl Diaries“. Die erste Hälfte ist noch ok, aber die zweite Hälfte langweiliger Horror und respektlos gegenüber den tatsächlichen Opfern von Tschernobyl.

Mehr Infos über Tschernobyl heute findest du im tollen Reisebericht von Walter Rüegg . Er hat mit einer kleinen Expertengruppe sogar den Kontrollraum des Reaktors 4 besucht. Als Kernphysiker kann er die Vorgänge in Tschernobyl mit Expertenwissen erklären.

Und hier ist der Text, der mich vor ein paar Monaten zu meinem Besuch motiviert hat: In Tschernobyl gibt es nichts zu befürchten (englisch)

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Tschernobyl Tour von Kiew: Praktische Infos

Die Tagestour von Kiew dauert wirklich den ganzen Tag bis mindestens 21 Uhr. Mach die Tour besser nicht an dem Tag, an dem du abends noch einen Rückflug erwischen musst.

Morgens um 8 Uhr ist Treffpunkt. Wir haben uns mit unserem Touranbieter am Maidan getroffen. Der große zentrale Platz ist super per Metro zu erreichen. Je nach Anbieter gibt es andere Treffpunkte.

Es sind 2 Stunden Fahrt bis zur 30-Kilometer-Sperrzone. Dort musst du am Checkpoint die Regeln unterschreiben. Dann bekommst du ein Dosimeter, das deine Strahlung aufzeichnet.

Am Ende der Tour wird dann deine Strahlendosis im Dosimeter ausgewertet. Außerdem gibt es jedes Mal beim Verlassen der Sperrzone einen Strahlentest. Transparent ist das alles aber nicht.

Nimm eine Flasche Wasser, einen Regenschirm und lange Kleidung mit. Lange Hosen solltest du die ganze Zeit tragen. Langarm wird nur in der 10-Kilometer-Sperrzone empfohlen.

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Welcher Touranbieter für den Tschernobyl-Ausflug?

Welchen Touranbieter du auswählst ist relativ egal. Die fahren alle ungefähr die gleiche Route ab. Achte darauf, dass das Mittagessen in Tschernobyl nicht auch noch extra kostet.

Eine teure deutsche Tour halte ich für unnötig. Das Englisch auf unserer Tour war sehr gut verständlich. Zusätzlich kannst du einen Geigerzähler mieten – muss auch nicht sein.

Buche mindestens eine Woche vorher. Wenn du nur wenige Tage vorher buchst können Touren ausgebucht oder teuer sein. Die Touranbieter müssen außerdem im Vorfeld deine Daten übermitteln.

Wenn du kein Urban Explorer bist, wird dir die Tagestour ausreichen. Mehrtägige Touren sind erheblich teurer. Du übernachtest dann im Ort Tschernobyl 15 Kilometer vom AKW. Bei viertägigen Touren kannst du sogar das AKW selbst besichtigen.

Wir sind mit dem ältesten Tschernobyl-Touranbieter Solo East gefahren. Die sind sehr zu empfehlen und mit einem 10% Rabatt ab 2 Personen auch preislich attraktiv. Du musst auch nur die Hälfte der Kosten vorher anzahlen.

Meine Frau und ich haben die Tour und die Ukraine-Reise natürlich selbst bezahlt, ohne Sponsor.

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Empfehlung: Tschernobyl Museum in Kiew

Selbst wenn du die Tschernobyl-Tour nicht machen willst, schau in das Tschernobyl-Museum in Kiew . Das bietet viele Informationen und Modelle. Der große Raum mit einer Reaktor-Replika ist sehr gelungen, siehe Bild.

Kiew und die ganze Ukraine sind übrigens ein tolles Reiseziel .

Fährst du nach Tschernobyl oder lässt du es lieber?

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade Schwarzer Tourismus bei The Road Most Traveled.

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Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

Die Tour ist auf jeden Fall Wert gemacht zu werden. Gefährlich eher nicht, wenn man sich an die Regeln hält. Wir fanden es sehr schön und eindrucksvoll da. Die Tour regt sehr zum Nachdenken an.

Hallo Florian, jetzt habe ich schon vor Corona die Flüge nach Kiew für August gebucht. Und nun sieht es so aus das es auch dieses Jahr nicht klappt. Dann noch die Waldbrände.

Das wird wohl nichts.

Grüße Lothar

Florian Blümm

ich fühle mit. Diesen Sommer wollte ich nach Weißrussland. Hoffen wir auf 2021…

Das mit den Waldbränden in der Sperrzone ist eine Katastrophe. Viele der kleinen Dörfer sind schon abgebrannt. Prypjat und die Duga-Radarstation sind wohl bisher verschont geblieben. Wenn Prypjat abfackelt, dann ist diese Tour kaum noch zu empfehlen.

Grüssle, Florian

Letztes Jahr besuchten 124.000 Menschen die Sperrzone von Tschernobyl auf ukrainischer Seite. Auf weißrussischem Gebiet gibt es ein ähnliches Territorium, das in Folge der Katastrophe eingerichtet wurde. Nur circa 1.000 Menschen besichtigten im Jahr 2019 diesen Ort. Die weißrussische Sperrzone nördlich der #Ukraine bietet also eine Alternative zur mittlerweile stark besuchten Region rund um das havarierte Kernkraftwerk. Dort gibt es zwar keine Geisterstadt wie Prypjat, doch dafür locken mehrere Dutzend verlassene Dörfer und Fabriken sowie eine Stadt, die zur Zeit der Katastrophe noch im Bau war. Die Strahlung in der weißrussischen Sperrzone ist deutlich höher als auf ukrainischem Gebiet und aufgrund der geringen Besucherzahl sind die Orte noch nahezu unberührt und wirken wie im Dornröschenschlaf gefangen. Besonders interessant ist, dass es in der weißrussischen Sperrzone kein Verbot zum Betreten der Gebäude gibt, sodass der Erkundungsfreiheit keine Grenzen gesetzt sind. Das Polessische Naturreservat in Belarus

Pingback: Schwarzer Tourismus: Wo liegt die Grenze zwischen Voyeurismus und Aufklärung? – The Road Most Traveled

Dennis - wanderzelt.de

Nabend Florian,

ich muss gestehen, auch mich reizte bisher Tschernobyl bzw. vielmehr Prypjat. Aber nachdem, was ich hier bei dir so lese von einer „lustigen Tourführerin“ und so… Irgendwie fehlt mir da schon ein bissel der Respekt, was da mal passiert ist. Und wenn ich obendrein lese, dass da mittlerweile Hinz und Kunz hinfährt, dann ist Prypjat für mich kein Ziel mehr.

Die Tage habe ich erst im TV abend einen Beitrag gesehen. Das grenzt ja schon an Massentourismus?! Nee, danke. So ganz ungefährlich wie du das hier darstellst, war das im TV übrigens auch nicht. Stellenweise ist die Strahlung doch verdammt hoch, das entscheiden manchmal nur wenige Zentimeter. Der eine „Fleck“ ist sauber, einen halben Meter weiter ist die Strahlung plötzlich extrem hoch.

Mmh, wie gesagt, so wie das mittlerweile in Massentourismus ausartet und vor allem dann per Social Media die Bilder „gezeigt“ werden, fehlt mir da jeder Respekt vor dem damaligen Unglück. Die Menschen, die heute noch unter den Folgen leider, sehen was sicher weniger locker als die meisten heutigen Touristen oder deine „lustige Tourführerin“.

Übrigens: Es gab schon vor Tschernobyl einen Super-GAU. 1979 auf Three Mile Island (USA). Allerdings ist dieser Unfall bis heute relativ unbekannt, da es quasi keine Todesopfer gab. Aas deine „sichere Atomkraft“ angeht: Alles schön und gut, aber was bitte ist mit den Brennstäben? Ein Atommüllendlager gibt es in Deutschland bis heute nicht. Davon ab sind die Dinger noch über tausende von Jahren eine Gefahr. Ich bin beileibe kein Grüner, aber dieser Atomscheiß sollte so schnell wie möglich weg.

Genug gemeckert, danke für deinen Bericht. Interessant, aber leider für mich nun wirklich ein Grund, niemals nach Prypjat zu reisen.

Grüße aus dem Harz Dennis

Ja, die einsamen Tage in Tschernobyl sind nach der TV-Show vorbei. Und ich war auch überrascht, wie touristisch der Ort schon ist. Wir waren am Wochenende nach der finalen Folge dort.

Aber gefährlich ist Prypjat echt nicht, von den baufälligen Häusern mal abgesehen. Diese TV-Show-„Dokumentationen“ müssen halt auch ein Schockelement zeigen und suchen so lange bis sie etwas mehr Strahlung über nem Moosbewuchs finden.

Der einzige wirklich gefährlich radioaktive Ort im heutigen Prypjat ist der Keller des Krankenhauses, wo die Kleidung der Feuerwehrmänner liegt. Dort hält aber keine Tour und der Keller ist längst zugeschüttet worden, so dass selbst Urbexer nicht reinkommen.

Der rote Wald und andere immer noch stark kontaminierte Orte in der Sperrzone sind ne andere Geschichte. Klar gibt es dort gefährliche Radioaktivität, aber du kommst du im Rahmen einer Tour gar nicht hin.

Du hast aber vollkommen recht, dass sich die Tschernobyl-Touren zu wenig auf das Unglück beziehen. Wenn ich aus Auschwitz rauskomme, bin ich überwältigt von den schlimmen Ereignissen. Wenn ich aus der Sperrzone rauskomme denke ich, das war doch gar nicht so schlimm.

Das ist definitiv die falsche Lektion. Die Chernobyl-Fernsehserie und das Tschernobyl-Museum in Kiew können diese Lücke nur teilweise füllen.

Kernspaltung wird nie vollkommen sicher sein und es war vollkommen richtig die uralten Meiler der 1. und 2. Generation aus den Sechzigern und Siebzigern in Deutschland abzuschalten. Aber keine Form der Energieerzeugung ist sicher und die wirklichen unsichtbaren Killer sind fossile Kraftwerke . Kohlekraftwerke sind viel schlimmer als selbst Tschernobyl.

Wenn wir uns zwischen Kohle und Kernkraft entscheiden, dann sollte die Wahl nicht schwer fallen. Aber natürlich sollten es nur AKWs der 3. Generation sein, wie z.B. EPR oder AP-1000. Erneuerbare können in einigen Jahrzehnten eine Rolle spielen, wenn wir es schaffen die unbedingt nötigen Speichertechnologien zur Marktreife zu bringen. Die Speicher fehlen jetzt schon, obwohl wir erst 4% unserer Energie aus Zappelstrom wie Wind und Solar gewinnen. Speicher sind noch ferne Zukunftsmusik, aber wir brauchen jetzt eine Lösung.

Die Endlagerung von Atommüll ist nun wirklich kein Thema für einen Reiseblog. Aber ok, lass uns kurz drüber reden. Wenn du darüber nachdenkst ist das doch vor allem ein politisches Problem nach dem „Florian-Prinzip“. Es gibt hunderte Endlager weltweit , allein 30 in Russland. In Deutschland gibt es bei jedem Castor-Transport und bei jeder Ankündigung einer Endlager-Untersuchung gleich enorme lokale Proteste: „Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd‘ andere an“…

Apropos, Russland hat erst die Gesetzgebung geändert, so dass sie in Zukunft Atommüll anderer Länder aufnehmen können. Selbst die Tschernobyl Sperrzone könnte bei der Endlagerung eine Rolle spielen. Das wäre ironisch…

Aber ganz ehrlich, die Endlagerung von Brennstäben wäre eine furchtbare Verschwendung und auch nicht sicher. Der Brennstoff ist ja nur zu 3% verbraucht und hat hohe Halbwertszeiten. Besser ist es die Brennstäbe in kürzerlebige Elemente zu transmutieren, das geht auch subkritisch. Noch besser wäre es aber die „verbrauchten“ Brennstäbe in schnellen Brütern als Brennstoff zu verwenden, zusammen mit den vielen ausgemusterten Atomwaffen. Russland macht das schon in ihren BN-Reaktoren. Frankreich will in mittelferner Zukunft Leichtwasser-Reaktoren auslaufen lassen und ganz auf schnelle Brüter zur Energieversorgung setzen.

Was auch immer wir zum Eindämmen der Klimakrise tun, wir sollten endlich damit anfangen. Wenn wir noch länger gar nichts machen ist es bald zu spät.

Hallo, über den Link in der Blogparade bin ich auf Deinen Beitrag gekommen. Chernobyl interessiert mich schon lange. Ich kann mich recht gut daran erinnern das ich in den Tagen nach dem 26. April 1986 per Anhalter unterwegs war und auch Nachts draußen übernachtet habe wenn mich keiner mitgenommen hat.

Bzgl des Fallouts der auch über Deutschland nieder kam habe ich später immer mal Angst bekommen. Es war regnerisch in den Tagen. Und immer wenn mich ein zipperlein plagte dachte ich ich währe verstrahlt. Die Angst damals ging schon sehr um.

Vor kurzem war ich in Kiew (nur zwischenstopp nach Baku) Als ich da einen Touristen Bus mit Chernobyl Werbung gesehen hatte kam der Wunsch wider hoch mal ins Sperrgebiet fahren zu wollen.

Vor kurzen Habe ich dann auch die HBO Serie Chernoby auf Sky geschaut. Die Fazination ist schon recht groß. Ich denke das ich da schon in kürze mal hinfahren werde.

Dein Tipp für den Tschernobyl-Touranbieter Solo East war für mich sehr nützlich. Denn aus der Vielzahl von Touranbietern den richtigen zu finden ist schon mühsam.

Ich glaube man muss jetzt schnell hin. Es wird bestimmt immer mehr und voller dort.

Mal sehen ob ich es dieses Jahr noch schaffe.

Wer weiß was da hängen geblieben ist.

die Angst nach Tschernobyl muss krass gewesen sein. Aber etwas Ähnliches ist auch vorher noch nie passiert und Informationen aus der Sowjetunion gab es keine. Mittlerweile wissen wir, dass es zwar schlimm war, aber viele der Ängste doch übertrieben waren. Naja, außerhalb der deutschen Medien wissen wir das zumindest ;)

Du hast recht, man sollte möglichst bald hin. Es ist ja schon seit Jahren nicht mehr offiziell erlaubt die Gebäude zu betreten wegen Einsturzgefahr. Mich hat ehrlich gesagt gewundert mit welcher Selbstverständlichkeit wir da mit einer großen Gruppe durchgelaufen sind. Wenn da mal ein Unfall passiert ist es aus…

Ja und wie du sagt, es werden auch jedes Jahr mehr Besucher. Das liegt an der Fernsehserie und es erfahren auch immer mehr Leute, dass ein Besuch überhaupt möglich ist. Als wir 2011 Richtung Transsib durch Kiew gefahren sind, hätte ich mir das noch nicht vorstellen können.

Pingback: Blogparade: Schwarzer Tourismus – The Road Most Traveled

Pingback: Backpacking Ukraine: 10 Dinge, die du vor deiner Reise wissen solltest

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Eine Reise nach Tschernobyl

Eine Reise nach Tschernobyl - viele Leute halten dies für eine wahnwitzige Idee. Wer würde auf die Idee kommen in eine Gegend zu reisen, in der die größte Nuklearkatastrophe aller Zeiten stattgefunden hat? Die Antwort: über 8000 Menschen pro Jahr. Ganz besonders Junge Leute zieht es nach Tschernobyl und es ist weitaus harmloser, als man zuerst vermuten mag. Schon seit Jahren bieten verschiedene Veranstalter Reisen nach Tschernobyl an; die Tagestouren starten in der Regel von Kiew aus. Und das Geschäft boomt.

Eine Reise - Die Sperrzone Tschernobyl

Die Sperrzone umfasst derzeit knapp 4.300 km², was ungefähr der doppelten Fläche von Luxemburg entspricht. Das Ukrainische beziehungsweise Weißrussische Militär überwacht die Grenzen der Zone, nur mit einer entsprechenden Genehmigung erhält man den Zutritt zur Zone. Diese Genehmigungen erhält man am einfachsten direkt von Reiseveranstaltern in Kiew. Wer nicht auf eigene Faust nach Tschernobyl reisen möchte, der kann unter verschiedenen Reiseveranstaltern wählen, die geführte Touren in die Zone anbieten. Die Preise schwanken je nach Versorgung und zum Beispiel Zusatzversicherung zwischen 200 und 400 Euro.

Anreise und Unterkunft in Tschernobyl

Generell werden alle geführten Reisen von Kiew aus angeboten, das nur circa 90 km südlich der Sperrzone liegt. Nimmt man also an einer geführten Tour teil, muss man in der Regel selber nach Kiew reisen, was am komfortabelsten mit dem Flugzeug zu bewerkstelligen ist. In der Regel geht es dann mit einem Reisebus oder Kleinbus in Richtung Norden zum Kernkraftwerk. Bei nahezu allen Touren ist eine Basisverpflegung mit inbegriffen, man sollte jedoch selber für Nachschub sorgen und vor allem genug Trinken mitführen.

Strahlenbelastung in und um Tschernobyl

Eine Reise nach Tschernobyl

Die Strahlenbelastung ist in verschiedenen Bereichen der Sperrzone von Tschernobyl auch unterschiedlich hoch. Generell lässt sich jedoch dagen, dass auf den Hauptstraßen und größeren, häufig besuchten Plätzen relativ gering ist. “An einem Tag hier in der Sperrzone, da nehmen Sie dieselbe Strahlung auf, wie bei einem Transatlantikflug zwischen Europa und den USA” , sagt der Touristenführer Nikolai Fomin. Dies entspricht dem 6-8 fachen der Normalstrahlung - also der Strahlung, der wir jeden Tag überall auf der Welt ausgesetzt sind. Grundsätzlich bedeutet dies, dass man sich gefahrlos in der Zone aufhalten kann, sofern man sich auf vorgeschriebenen Wegen und Plätzen bewegt und Warnschilder nicht ignoriert.

Eine Reise nach Tschernobyl - Auf eigene Faust

Anders als bei den Reisegruppen, bei denen sich der Veranstalter um die Genehmigungen kümmert, steht es jedem frei auf eigene Gefahr die Zone zu erkunden. Wer sich für dieses Abenteuer entscheidet, sollte die Reise nach Tschernobyl genau planen und möglichst nichts dem Zufall überlassen. Nach wie vor besteht Lebensgefahr in der Zone, sei es durch die Strahlung, wilde Tiere oder baufällige Ruinen. Essentiell ist die Planung vor der Reise sowie das Beachten der Sicherheitshinweise .

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STRAHLUNG IN TSCHERNOBYL – DAMALS UND HEUTE

Strahlung ist ein natürlicher Prozess der Energieemission, der überall auf der Welt stattfindet, auch in unserem Körper. Dennoch wurde das Wort „Strahlung“ im Laufe der Jahrzehnte mit dem Ort in Verbindung gebracht, der die Geschichte der Menschheit verändert hat. Tschernobyl ist das Symbol für die größte nukleare Katastrophe, die die Menschheit je erlebt hat. Die Strahlung der Explosion im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl verursachte eine Vielzahl tödlicher Folgen und noch mehr gesundheitliche Probleme.

Unmittelbar nach der Explosion erreichte die Strahlenbelastung in der Anlage und ihrem nächstgelegenen Bereich (einschließlich Prypjat) zwischen 0,1 und 300 Sv pro Stunde. Es war fast eine Milliarde Mal höher als die übliche Strahlenbelastung, die in μSv gemessen wurde (Mikrosievert).

Die evakuierten Bereiche sind bis zum heutigen Tag leer geblieben, obwohl es ziemlich schwierig ist, Orte zu finden, an denen die Strahlenbelastung höher ist als die üblichen alltäglichen Emissionen auf der ganzen Welt.

Der New Safe Confinement (Neuer sicherer Einschluss) deckte die alte Schutzkonstruktion ab, und die Strahlenbelastung in der Nähe der Anlage ging bis zum 3- bis 4-fachen zurück. Heutzutage erreicht sie im Durchschnitt nur noch 1,2 μSv/Stunde. In einigen Zonen der nahe gelegenen Stadt Prypjat nähert sich dieser Wert der 0,9 μSv-Marke. Dennoch ist er meistens nicht höher als die normale Strahlenbelastung von 0,3 μSv pro Stunde. Verschiedene Faktoren wirken sich auf diese Werte aus. Zum Beispiel die Wetterbedingungen und die Jahreszeiten (im Winter ist die Strahlungsbelastung niedriger als der Durchschnitt, im Sommer kann sie steigen).

IST DIE BESICHTIGUNG VON TSCHERNOBYL SICHER?

Mehr als drei Jahrzehnte sind seit der Explosion vergangen, und heute ist die Reise in die Sperrzone von Tschernobyl sicherer als je zuvor. Unser Unternehmen hat die bisher sichersten Strecken in der Zone festgelegt, ausgenommen der Orte, an denen die Strahlenbelastung höher als normal ist. Touristengruppen halten sich für einen kurzen Zeitraum in ihrer Umgebung auf. Auf diese Weise wird ihnen die Sicherheit ihrer Gesundheit gewährleistet. Darüber hinaus können sie die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten besichtigen (bei einigen Touren können wir sie sogar ins Innere des Kraftwerksgebäudes führen).

Der sichere Dosisgrenzwert für Gammastrahlen liegt bei 3 – 4 μSv, was für Ihre Gesundheit völlig ungefährlich ist. Zu Ihrer Information: Für aktive Kraftwerksmitarbeiter auf der ganzen Welt sind die Sicherheitsgrenzwerte auf 50 – 100 μSv pro Tag festgelegt.

Jeder Tourist, der mit uns reist, erhält für sein Wohlbefinden und Vertrauen eine Atemschutzmaske aus Stoff und einen persönlichen Geiger-Müller-Zähler. Sicherheit steht an erster Stelle, und wir gewährleisten sie in vollem Umfang.

WEITERE INFORMATIONEN ÜBER STRAHLUNG

Es ist wichtig zu verstehen, dass Strahlung ein weit verbreiteter natürlicher Prozess ist. Jedes chemische Element hat seine radioaktiven Isotope (Variationen eines Elements mit unterschiedlichen Neutronenzahlen in seinen Atomkernen), die ebenfalls in der Natur vorkommen. Der menschliche Körper hat sich an solche alltäglichen Radioaktivitätswerte, die für uns sicher sind, angepasst.

Eine Dosis ist das Maß für die vom Körper „absorbierte“ Strahlung. Die wichtigste ist hierbei die effektive Dosis, mit der die Menge der Emission, ihre Art und ihre biologischen Auswirkungen auf die lebenden Organismen berechnet werden. Diese Dosis ist genau das, was unsere Dosimeter während Ihrer Tschernobyl-Tour messen werden.

Die Maßeinheit für die effektive Dosis ist μSv (Mikrosievert). Die von uns benutzten Dosimeter zeigen den tatsächlichen Strahlungswert in μSv pro Stunde an und zeigen automatisch die Gesamtdosis an, die seit dem Moment des Einschaltens erreicht wurde. An einem Tag der Tschernobyl-Tour wird die Emission von Gammastrahlen nicht mehr als 3–4 μSv betragen.

Es ist wichtig, den Ausdruck „eine Strahlendosis erhalten“ richtig zu verstehen. Die durchschnittliche Strahlendosis für alle seine Quellen auf der ganzen Welt liegt bei etwa 8 μSv pro Tag. Es gibt zahlreiche Orte auf der Erde, wo die Strahlenwerte viel höher sind als die von Tschernobyl. Der Strand von Guarapari (Brasilien) ist ein Ort, an dem die Strahlenwerte 100 oder mehr Mals höher sein können als in der Zone. Das ist ein absoluter Rekord.

Zusätzlich zu den natürlichen Strahlungsquellen gibt es viele anthropogene Quellen, welche alle Menschen beeinflussen. Medizinische Verfahren wie die Tomografie, oder eine der schädlichsten Gewohnheiten, das Rauchen. Wenn man mit dem Flugzeug reist, wird der Mensch zudem von der kosmischen Strahlung beeinflusst.

Wie Sie sehen können, gibt es viele andere Strahlenquellen und Orte auf der ganzen Welt, die von Menschen nicht so ernst genommen werden wie Tschernobyl, obwohl die Werte dort höher sind. Unabhängig davon garantieren unsere Spezialisten, dass Ihre Tschernobyl-Tour zu den sichersten Reisen gehört, die Sie jemals im Leben unternommen haben.

  • 1 day tour 1 Tagestour
  • 2 day tour 2 Tage Tour
  • Pripyat tour Pripyat tour
  • Tour nach Irpin Tour nach Irpin
  • Tour nach Bucha Tour nach Bucha
  • Tour nach Hostomel Tour nach Hostomel

Pripyat ist ein äußerst beliebtes Touristenziel geworden, und viele entscheiden sich dafür, Touren nach Pripyat zu buchen, um die Stadt mit eigenen Augen zu sehen.

  • - Das verlassene Dorf Zalissya
  • - Riesiges geheimes Radar „Duga-1″ und die Stadt Tschernobyl 2
  • - Das fast vollständig unter der Erde begrabene Dorf Kopatschi und der noch vorhandene Kindergarten
  • - Das Kernkraftwerk Tschernobyl unter dem neuen sicheren Einschluss – der Bogen
  • - Der KKW-Kühlteich mit Riesenwelsen
  • - Der rote Wald
  • - Die Feuerwache
  • - Die Stadt Prypjat
  • - Hostmel, Ukraine
  • - Irpin, Ukraine
  • - Bucha, Ukraine

Jede enorme Katastrophe hinterlässt einen Fußabdruck auf dem Planeten. Die Katastrophe von Tschernobyl gilt als die gewaltigste vom Menschen verursachte Katastrophe, die die Welt je gesehen hat.

Reizen die Landschaften von Horrorfilmen? Fragen Sie sich andauernd, ob es auf der Erde einen Ort gibt, der diesen verlassenen Städten und zerstörten Gebäuden gleicht? Hier sind einige gute Nachrichten – es existiert zumindest ein solcher Ort! Und zwar die Sperrzone von Tschernobyl, die sich in der Ukraine befindet.

  • - Verlassenes Dorf Zalissya
  • - Riesiges Geheimradar "Duga-1" und die Stadt Tschernobyl-2
  • - Das Dorf Kopachi ist fast vollständig unter der Erde begraben und der Kindergarten steht noch
  • - Kernkraftwerk Tschernobyl unter dem neuen Sarkophag
  • - Kühlteich des Kernkraftwerks mit Riesenwels
  • - Roter Wald
  • - Feuerwehr
  • - Unfertiges KKW
  • - Fahrzeugfriedhof und Yanovskiy Bahnhof
  • - Unterkunft in einem Hotel in der Stadt Tschernobyl

Die Katastrophe von Tschernobyl war so bedeutend, dass sie von der INES (International Nuclear Event Scale) mit der Gefahrenstufe 7 bewertet wurde. Während unserer dreitägigen Reise in die Tschernobyl-Zone haben Sie die einmalige Gelegenheit, berühmte Orte von Tschernobyl und Prypjat zu erkunden.

  • - Flussstation in der Stadt Tschernobyl mit versunkenen Booten
  • - Verlassene Synagoge
  • - Kommandozentrale Duga-1
  • - Feuerwache, Schule und Kino in Tschernobyl-2
  • - "Brücke des Todes"
  • - Pripyat Flussstation und Café am Ufer
  • - Pripyat Krankenhaus Nummer 126
  • - Die Liste der Orte für diese Tour enthält auch Orte von anderen Touren mit weniger Tagen
  • +49 30 421 058 06
  • Mo - Fr: 8:00 – 18:00 Uhr
  • Fechinger Weg 11, 12683 Berlin
  • [email protected]

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Polen: Geheimobjekt Riese

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Polen: Rüstungswerk Christianstadt

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Estland: Geschichtstour Tallinn

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Dänemark: Lostplaces Tour Kopenhagen

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Polen: Geschichtstour Masuren

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Moldau: Transnistrien Tagestour

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Brandenburg: Geschichtstour Barnim

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Polen: Bunkertour Forst-Scheuno

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Berlin: Coldwar-Tour

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Polen: Tagestour Hexengrund & Hel

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Stettin: Bunker und Lostplaces Tour

Bunker Stolzenhain

Stolzenhain: Bunker- und Kasernentour

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Kroatien: Pula Geschichtstour

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Oslo: Autofriedhof Bastnas

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Brno: Fototour

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Kroatien: Šibenik Lostplaces Tour

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Tagestour: Ruinen eines Hydrierwerkes und Tiefbunker Stettin (Samstag)

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Lettland: Lostplaces und Geschichtstour Liepāja

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Brandenburg: Geschichtstour entlang der Oder

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Tagestour: Geheime Bunker und Tunnel des Ostwall (Sonntag)

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Bulgarien: Burgas Lostplaces Tour

Ruine Sauersack

Prag: Urbex-Tour II

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Venedig: Geisterinsel Poveglia

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Brandenburg: Bunkertour I

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Brandenburg: Bunkertour II

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Kroatien: Dubrovnik Lostplaces Tour

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  1. TSCHERNOBYL TOUR®

    1) Planmäßige ein- und mehrtägige Touren, in welchen Sie nicht nur die Städte Pripjat und Tschernobyl besuchen, sondern auch das Atomkraftwerk Tschernobyl mit dem weltbekanntem Sarkophag, welchen Sie auf bis wenige hundert Meter herantreten. Auch verlassene und vergessene Dörfer stehen auf dem Plan.

  2. Tschernobyl besuchen

    Einzigartige All-Inclusive-Touren nach Tschernobyl. Besuchen Sie Tschernobyl mit Touren, die den Transfer vom und zum Flughafen, die Zuteilung und vieles mehr beinhalten.

  3. HomePage

    Auf einer deutschen Tour nach Tschernobyl reisen sie zurück in die Sowjetunion nach Pripjat, dem Duga-Radar und das Atomkraftwerk. Jetzt hier informieren.

  4. Ausflug nach Tschernobyl und Pripyat aus Deutschland

    Bestellen Sie einen eintägigen und mehrtägigen Ausflug nach Tschernobyl. Offizielle Tour nach Tschernobyl - Sie werden ein unvergessliches Erlebnis bekommen

  5. Tschernobyl Tour: Erfahrungen, Kosten und Sicherheit

    Die Buchung funktioniert zusammen mit dem Antrag für die Genehmigung mit GetYourGuide.de. Sie haben ein Formular, das zusammen mit der Buchung alle wichtigen Angaben an den Veranstalter in der Ukraine übermittelt.

  6. 3 Tage Tour nach Tschernobyl

    Während unserer dreitägigen Reise in die Tschernobyl-Zone haben Sie die einmalige Gelegenheit, berühmte Orte von Tschernobyl und Prypjat zu erkunden. Liste der besuchten Orte: - Flussstation in der Stadt Tschernobyl mit versunkenen Booten

  7. Eintägige Tour nach Tschernobyl

    Eintägige Tour nach Tschernobyl. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, die Auswirkungen der Tschernobyl-Explosion in der Region zu sehen, die heute als Sperrzone von Tschernobyl bezeichnet wird. Sie ist nach wie vor einer der geheimnisvollsten Orte der Erde, voller Mythen und schrecklicher Geschichten.

  8. 2 Tage Tour nach Tschernobyl

    Die zweitägige Reise in die Tschernobyl-Zone gibt Ihnen den Zugang zu diesem einzigartigen Ort. Sie erhalten in dieser kurzen Zeit nicht nur die Tour durch das Kernkraftwerk Tschernobyl und die Stadt Prypjat, sondern auch das exklusive Erlebnis, in einer menschenleeren Stadt zu übernachten. Dies ist mit Sicherheit der tiefste Einblick in die ...

  9. Private Tschernobyl Tour

    Tschernobyl Privattour - 2 Tage - Möglicher Ablauf. Nach der Ankunft erkunden wir die ersten verlassenen Dörfer, das Kernkraftwerk und Denkmal mit Block 4, Kühlturm von Block 5 und 6 und das Ortseingangsschild von Prypjat. In der zweiten Tageshälfte erkunden wir die Geisterstadt Pripyat zu Fuß.

  10. Privater Ausflug nach Tschernobyl für eine Person oder Gruppe

    Buchen Sie einen privaten Ausflug nach Tschernobyl: ein reichhaltiges Programm, das von einem erfahrenen Reiseleiter begleitet wird. Buchen Sie eine private Tour nach Pripyat - Sie werden lebhafte Emotionen bekommen!

  11. Touren nach Tschernobyl, Pripyat Tour

    Buchen Sie eine einzigartige Tschernobyl-Tour. Besuchen Sie Tschernobyl und Pripyat. Sicher und unterhaltsam! Rabatte und Anmeldung für morgen sind möglich!

  12. Tschernobyl Touren Archives

    3. Private Tour nach Tschernobyl. Ihre ganz persönliche Privattour in die Sperrzone von Tschernobyl ist hier möglich. Sie bestimmen wo es hingeht und wie lange. Ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

  13. 4. KKW / AKW Tschernobyl Tour

    Wenn Sie schon vor Ort sind, so können Sie ins Kernkraftwerk von Tschernobyl in der Nähe der Geisterstadt hineinschauen, und die Geschichte der Katastrophe von jener unglücklichen Nacht vor über 30 Jahren erleben.

  14. Tschernobyl Tour 2020, Besuchen Sie Pripyat

    Buchen Sie eine sichere Tschernobyl-Tour in einer Gruppe! Entdecken Sie die Geschichte der Tschernobyl-Zone auf einer Tour von Kiew nach Tschernobyl. Mittagessen und Versicherung inklusive!

  15. Eintägiger Gruppenausflug nach Tschernobyl

    Buchen Sie eine Tour nach Pripyat - ein reichhaltiges Programm, mit dem Sie die bekanntesten Orte der Tschernobyl-Zone besuchen können. Erfahrene deutschsprachige Guides

  16. Ausflug zum Kernkraftwerk Tschernobyl

    Eine private Tour mit der Möglichkeit, ein Kernkraftwerk zu besuchen, ist eine unvergessliche Reise mit der Gelegenheit, die stimmungsvollsten Orte des Kernkraftwerks Tschernobyl zu besuchen sowie durch das verlassene Pripyat zu spazieren und seine berühmten Orte zu besichtigen.

  17. Tschernobyl Tour

    Diese ganztägige Tour führt Sie in die Sperrzone, die mit einem Radius von 30 Kilometern rund um Tschernobyl errichtet wurde. Unser Ausflug bietet Ihnen eine einzigartige Möglichkeit, die Überreste des Kernkraftwerks zu sehen, das Schauplatz des schrecklichen Atomunglücks im Jahr 1986 war.

  18. Touren nach tschernobyl und sicherheit: wie strahlung den menschlichen

    Sichere Touren zu den historischen Stätten von Tschernobyl. Die Zone von Tschernobyl ist eine sichere Einrichtung. Die einzige Möglichkeit, legal dorthin zu gelangen, sind organisierte Touren von Kiew nach Tschernobyl. Eine Reise nach Tschernobyl wird ein unvergessliches Geschenk für den Liebhaber extremer Erholung sein. Geschenkgutschein ...

  19. Tschernobyl Tour inkl. Prypjat

    Der Vergügungspark von Prypjat sollte am 1. Mai 1986 eröffnet werden - Es kam nie dazu - Ein Highlight auf der Tschernobyl Tour. Diese Stadt ist was Besonderes, denn wo findet man auf der Welt eine komplette Stadt, die im Jahre 1986 stehen geblieben ist.

  20. Reise nach Tschernobyl: die strahlende Tour zum Atomkraftwerk

    Tschernobyl Karte: Übersicht über die Sperrzone. Tschernobyl Karte mit Route der Tagestour - IN GROSS. Auf der Karte siehst du in blau die Route einer Standard-Tagestour von Kiew nach Tschernobyl. Das in lila ist die 30-Kilometer-Sperrzone und das rote die 10-Kilometer-Sperrzone.

  21. Eine Reise nach Tschernobyl

    Wer nicht auf eigene Faust nach Tschernobyl reisen möchte, der kann unter verschiedenen Reiseveranstaltern wählen, die geführte Touren in die Zone anbieten. Die Preise schwanken je nach Versorgung und zum Beispiel Zusatzversicherung zwischen 200 und 400 Euro. Anreise und Unterkunft in Tschernobyl.

  22. Sicherheit

    Unabhängig davon garantieren unsere Spezialisten, dass Ihre Tschernobyl-Tour zu den sichersten Reisen gehört, die Sie jemals im Leben unternommen haben. BUCHEN SIE EINE TOUR 1 Etappe

  23. Martin Kaule. Erlebnisreisen

    Wow! Eine verlassene Geisterinsel und spannende Kultur und Geschichte in der Kvarner Bucht. Unsere Reisen nach Kroatien bieten einen Mix für Fans von Lostplaces und Kulturliebhabern.